Wissenschaftsrat spricht sich für die Förderung von zwei neuen Forschungsbauten in Nordrhein-Westfalen aus

29. Mai 2009

Wissenschaftsrat spricht sich für die Förderung von zwei neuen Forschungsbauten in Nordrhein-Westfalen aus / 78,3 Millionen Euro für Aachen und Duisburg-Essen – Entscheidung im Juni

Der Wissenschaftsrat hat in seiner diesjährigen Begutachtungsrunde am gestrigen Abend in Saarbrücken für zwei Forschungsneubauten in Nordrhein-Westfalen eine positive Förderempfehlung abgegeben. Danach sollen die Universitäten in Aachen und Duisburg-Essen insgesamt 78,3 Millionen Euro erhalten.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Der Wissenschaftsrat hat in seiner diesjährigen Begutachtungsrunde am gestrigen Abend in Saarbrücken für zwei Forschungsneubauten in Nordrhein-Westfalen eine positive Förderempfehlung abgegeben. Danach sollen die Universitäten in Aachen und Duisburg-Essen ins­gesamt 78,3 Millionen Euro erhalten. Die Gelder kommen zu gleichen Teilen vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen. Die letzte Ent­scheidung liegt bei der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) aus Bund und Ländern, die Anfang Juni tagt.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart gratulierte den beiden Hochschulen: „Mit der Empfehlung des Wissenschaftsrates ist die erste wichtige Hürde genommen. Wenn die GWK sich dem Votum anschließt, kann es direkt losgehen. Die notwendigen Mittel im Landeshaushalt ste­hen bereit." Von den insgesamt 78,3 Millionen Euro fließen 35 Millionen Euro an die RWTH Aachen und 43,3 Millionen Euro an die Universität Duisburg-Essen.

An der Universität Duisburg-Essen soll bis 2012 ein Forschungszentrum entstehen, das Nanowissenschaften und Energieforschung enger verbindet. Zahlreiche Energie-Wandlungsprozesse finden an Grenz- und Oberflächen statt, daher sind Nanomaterialien wegen ihres großen Oberfläche-zu-Volumen-Verhältnisses für die Energietechnologie von besonderem Interesse. Ihre Eigenschaften lassen sich je nach Anforderung gezielt einstellen und kombinieren. Auf diese Weise entstehen maßgeschneiderte und multifunktionale Materialien zum Einsatz bei der Energiegewinnung, -speicherung und -nutzung.

Grünes Licht des Wissenschaftsrats gab es auch für das Forschungs­zentrum zur Entwicklung emissionsfreier und ressourcenschonender Fahrzeugmotoren an der RWTH Aachen. In dem „Center for Mobile Propulsion“ sollen die Fakultäten für Maschinenwesen, Elektrotechnik und Naturwissenschaften gemeinsam an Fragen der Energie­speicherung, alternativer Antriebskonzepte für Motoren und der Weiter­entwicklung von Hybrid- und Batterietechnologie forschen. Enger Kooperationspartner des neuen Forschungszentrums soll das For­schungszentrum Jülich werden.

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