Wissenschaftsminister einigen sich auf Hochschulpakt

22. April 2009

Wissenschaftsminister einigen sich auf Hochschulpakt: Nordrhein-Westfalen erhält Geld für 90.000 zusätzliche Studienanfänger / Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: Wichtiger GWK-Beschluss für den doppelten Abiturjahrgang

In den ersten fünf Jahren des kommenden Jahrzehnts will Nordrhein-Westfalen 90.000 zusätzliche Studienanfängerplätze schaffen. Die NRW-Hochschulen sollen dafür zwischen 2011 und 2015 rund 1,8 Milliarden Euro erhalten. Innovationsminister Pinkwart ist nach dem heutigen Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) in Berlin optimistisch, schon im Juni in die konkrete Planung mit den Hochschulen einsteigen zu können.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

In den ersten fünf Jahren des kommenden Jahrzehnts will Nordrhein-Westfalen 90.000 zusätzliche Studienanfängerplätze schaffen. Die NRW-Hochschulen sollen dafür zwischen 2011 und 2015 rund 1,8 Mil­liarden Euro erhalten – die Hälfte kommt aus dem Bundeshaushalt, die andere Hälfte trägt das Land. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart ist nach dem heutigen Beschluss der Gemeinsamen Wissen­schaftskonferenz (GWK) in Berlin optimistisch, schon im Juni in die konkrete Planung mit den Hochschulen einsteigen zu können.

Die Wissenschaftsminister der Länder hatten sich heute Nachmittag in der GWK mit der Bundesregierung auf den zweiten Teil des Hochschul­pakts 2020 geeinigt. Dieser zweite Teil gilt für die Jahre 2011 bis 2015 und sorgt für die Finanzierung und Verteilung von bundesweit 275.000 zusätzlichen Studienanfängerplätzen in diesem Zeitraum. Bestätigt wer­den muss die Vereinbarung noch von der Ministerpräsidentenkonferenz Anfang Juni.

Pinkwart zeigte sich zufrieden mit der Vereinbarung: „Damit ist ein wei­terer wichtiger Schritt gemacht, damit jeder, der in Nordrhein-Westfalen studieren möchte, dies auch tun kann. Und zwar bei besten Studienbe­dingungen.“ Dies gelte auch für den doppelten Abiturjahrgang, der 2013 die Schule verlässt.

Ebenfalls erfreut zeigte sich Pinkwart über den GWK-Beschluss, die Exzellenzinitiative fortzusetzen. Für die Neuauflage des Wettbewerbs, in dessen Rahmen 2006/07 neun Elite-Uni-Titel und 1,9 Milliarden Euro für die Forschung vergeben worden waren, stehen nun ab 2011 rund 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung. „Dies ist ein wichtiges Zeichen an all diejenigen, die sich beim ersten Mal nicht durchsetzen konnten: Es gibt eine reelle Chance für Aufsteiger“, sagte Pinkwart. In der ersten Auflage des Wettbewerbs gewann die RWTH Aachen den Titel Elite-Uni, außer­dem gingen sieben Exzellenzcluster und fünf Graduiertenschulen nach Nordrhein-Westfalen. Pinkwart begrüßte, dass bei der Fortsetzung der Exzellenzinitiative auch die Qualität der Lehre in das Ergebnis einfließen wird.

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