Wisente ausgewildert

24. März 2010

Wisente ausgewildert – Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Minister Eckhard Uhlenberg begrüßen neue Attraktion am Rothaarsteig – Außergewöhnliches Artenschutzprojekt dient auch dem Tourismus

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat in Bad Berleburg ein außergewöhnliches Artenschutzprojekt in Bad Berleburg gestartet. Am Rothaarsteig wurde eine Gruppe von Wisenten, den größten Landsäugetieren Europas, in ein 80 Hektar großes Auswil­derungsgehege überführt.

Die Staatskanzlei und das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilen mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (24. März 2010) in Bad Berleburg ein außergewöhnliches Artenschutzprojekt in Bad Berleburg gestartet. Am Rothaarsteig wurde eine Gruppe von Wisenten, den größten Landsäugetieren Europas, in ein 80 Hektar großes Auswil­derungsgehege überführt. Ministerpräsident Rüttgers: „Hier zeigt sich, wie sich Naturschutz mit touristischen Zielen und dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung verbinden lassen. Die Ansiedlung der Wisente ist ein in Deutschland einzigartiges, vielversprechendes Projekt. Das passt in unser schönes Nordrhein-Westfalen, in dem in 2009 für Naturschutz und Landschaftspflege von uns mehr investiert wurde, als je zuvor in der Geschichte des Landes.“

Für Umweltminister Eckhard Uhlenberg ist das Wisent-Projekt ein Bei­spiel für erfolgreichen Artenschutz in Nordrhein-Westfalen: „2010 ist das internationale Jahr der biologischen Vielfalt. Auch vor diesem Hinter­grund ist das Wisent-Projekt für den Erhalt der Artenvielfalt von großer Bedeutung. Deshalb unterstützen wir auch die wissenschaftliche Begleitung mit rund 520.000 Euro. Alle noch offenen ökologischen, wildbiologischen und juristischen Fragen werden damit in den nächsten fünf Jahren untersucht. Am Ende der Eingewöhungsphase können wir dann entscheiden, ob die Wisente in die freie Wildbahn entlassen werden können“, erläuterte Minister Uhlenberg.

Nach dem schweren Orkan „Kyrill“, in dem die Region Südwestfalen besonders stark betroffen war, betonte der Ministerpräsident, könne man nun, drei Jahre später, eine positive Bilanz ziehen: „Die Schäden sind weitgehend beseitigt. Nicht zuletzt dank des 100 Millionen Euro schweren Sonderprogramms des Landes und der Hilfe der Euro­päischen Union. Bei allem Unglück hat sich aber vor allem gezeigt: Die Menschen hier lassen sich von einem Orkan nicht unterkriegen.“

Die Wisente bedeuteten eine weitere Attraktion für die Region, um sie für den Tourismus noch anziehender zu machen, so Ministerpräsident Rüttgers: „Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es freilaufende Wisente.“ Schon jetzt sei die Tourismusbranche ein wirtschaftliches Schwergewicht. Mit 17,7 Millionen Gästeübernachtungen liege Nord­rhein-Westfalen hinter Bayern auf Platz zwei im Bundesländervergleich. Nun gelte es das Angebot für Aktivurlauber auszubauen. Minister­präsident Rüttgers: „Hier im Kreis Siegen-Wittgenstein finden wir dafür die besten Voraussetzungen. Dass die Region wunderschön ist zum Wandern, das weiß ich aus eigener Erfahrung!“

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