Pinkwart: Studienbeiträge nicht abschreckend

30. April 2010

Wirken Studienbeiträge an nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen abschreckend? / Zahl der Studienanfänger steigt stärker als Zahl der Studienberechtigten

„Die Zahl der Studienanfänger steigt stärker als die Zahl der Schulabgänger mit Hochschulreife." Mit diesen Worten weist Innovationsminister Pinkwart Behauptungen zurück, Studienbeiträge wirkten ab­schreckend.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat SPD und Grüne auf­gefordert, nicht länger zu behaupten, Studienbeiträge wirkten ab­schreckend. „Die Zahl der Studienanfänger steigt stärker als die Zahl der Schulabgänger mit Hochschulreife. Es gibt keinerlei Belege für ab­schreckende Wirkungen in Nordrhein-Westfalen“, sagte Pinkwart und verwies auf die amtlichen Statistiken und Ergebnisse unabhängiger Studien.

Demnach stieg die Zahl der Studienanfänger an nordrhein-westfälischen Hochschulen von 80.365 im Studienjahr 2005 auf 90.794 im Studienjahr 2009. Dies ist eine Steigerung von 12,97 Prozent.

Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Schulabgänger mit Abitur oder Fachhochschulreife von 108.997 auf 117.800 geklettert. Dies entspricht einer Steigerung von 8,08 Prozent.

Eine Untersuchung der Hochschul-Informations-Systems (HIS) bestätigt, dass es keine Hinweise auf eine abschreckende Wirkung von Studien­beiträgen gebe. Prof. Dr. Martin Leitner (Geschäftsführer HIS) gab im März während einer Anhörung im Landtag zu Protokoll: „Studienan­fängerzahlen haben sich in den Gebührenländern nicht anders ent­wickelt als in Nichtgebührenländern.“ Weiter sagte Leitner: „Speziell in Nordrhein-Westfalen konnte bislang von HIS keine Verstärkung der sozialen Selektion durch Studiengebühren festgestellt werden.“ Dies liege auch an der sozialverträglichen Gestaltung des Studienbeitrags­darlehens in Nordrhein-Westfalen, das zwei Drittel der Bafög-Empfänger faktisch von der Rückzahlung der Studienbeiträge befreit.

Zuletzt hatte auch die 19. Sozialerhebung des Deutschen Studenten­werks eine so genannte „Gebührenflucht“ von Studienfängern aus Ländern mit Studienbeiträgen in Bundesländer mit gebührenfreien Hochschulen verneint.

Mehr Informationen unter www.innovation.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

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