Resolution: Mehr Frauen auf Chefsessel

1. Dezember 2010

„Wir wollen, dass es mehr Frauen in Führungspositionen gibt!“ / Ministerpräsidentin Kraft und Ministerin Löhrmann unterzeichnen „Nürnberger Resolution“

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die stellvertretende Ministerprä­sidentin Sylvia Löhrmann haben die "Nürnberger Resolution" unterzeichnet: "Wir wollen, dass es mehr Frauen in den Führungsetagen deutscher Unternehmen gibt. Und zwar auf den Chefsesseln", stellten beide Politikerinnen fest, als ihnen Vertreterinnen des Frauennetzwerks Aachen am Rande der Plenarsitzung in Düssel­dorf die Resolution überreichten.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die stellvertretende Ministerprä­sidentin Sylvia Löhrmann haben heute (1. Dezember 2010) die „Nürn­berger Resolution“ unterzeichnet: „Wir wollen, dass es mehr Frauen in den Führungsetagen deutscher Unternehmen gibt. Und zwar auf den Chefsesseln“, stellten beide Politikerinnen fest als ihnen Vertreterinnen des Frauennetzwerks Aachen am Rande der Plenarsitzung in Düssel­dorf die Resolution überreichten.

Die Aachenerinnen haben in den vergangenen Wochen parteiübergrei­fend bereits 750 Unterschriften in ihrer Region gesammelt. Kraft und Löhrmann hoffen darauf, dass dieses Beispiel auch in anderen Regio­nen Nordrhein-Westfalens Schule macht. Ministerpräsidentin Kraft: „Wir brauchen eine breite gesellschaftliche und politische Initiative, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bekommen. Dabei behaupten wir nicht, dass Frauen alles besser machen als Männer, sondern einfach anders. Ich glaube, dass unsere Gesellschaft diesen pragmatischen und eher langfristig ausgerichteten Denk- und Gestaltungsansatz von Frauen dringend braucht.“

Ministerin Löhrmann: „Wir brauchen mehr Frauen in den Aufsichtsräten, denn Firmen mit mehr Frauen in der Führungsspitze sind erfolgreicher. Leider setzen immer noch zu wenige Firmen auf Frauen in ihren Füh­rungsgremien.“

Die „Nürnberger Resolution“ fordert nach dem norwegischen Beispiel, dass bis zum Jahr 2013 über das Aktiengesetz festgelegt wird, jeweils mindestens 40 Prozent aller Aufsichtsratsposten in deutschen Aktienge­sellschaften mit Männern und Frauen zu besetzen. Darüber hinaus soll durch ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft der Anteil an Führungspositionen erhöht werden.

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