„Wir melden uns zu Wort“: Ausstellung über Jugendliche im Jugendministerium eröffnet

30. November 2011

„Wir melden uns zu Wort“: Ausstellung über Jugendliche im Jugendministerium eröffnet

„Wir melden uns zu Wort“ heißt die Ausstellung der Landesarbeitsge­meinschaft Katholische Jugendsozialarbeit NRW, die heute in Düssel­dorf von Jugendstaatssekretär Klaus Schäfer im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport eröffnet wurde.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

„Wir melden uns zu Wort“ heißt die Ausstellung der Landesarbeitsge­meinschaft Katholische Jugendsozialarbeit NRW, die heute in Düssel­dorf von Jugendstaatssekretär Klaus Schäfer im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport eröffnet wurde. „Die Fotodokumenta­tion gibt in beeindruckender Weise einen Einblick in das Leben von neun jungen Menschen. Dabei kommen die Jugendlichen selbst zu Wort. Sie erzählen ihre ganz persönliche Geschichte, reden über ihre Familien, ihre Hoffnungen, Wünsche und Träume. Und sie sagen uns mutig und unverstellt, was sie über ihr Leben und die Gesellschaft den­ken. Das macht diese Ausstellung so außergewöhnlich“, sagte Schäfer während der Eröffnung.

Die LAG katholische Jugendsozialarbeit stelle nicht nur mit dieser Do­kumentation, sondern vor allem mit ihrem sozialen Engagement sozial benachteiligte Jugendliche in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. „Sie richtet ihren Blick auf junge Menschen, die es im Leben nicht leicht haben und unterstützt sie mit individuell passgenauen Bildungsangeboten. Ein sehr gelungenes Resultat eines solchen Angebotes sehen wir heute hier“, erklärte Schäfer.

Die aktuelle Shell-Jugendstudie habe gezeigt, dass die soziale Kluft zwischen armen und reichen Kindern und Jugendlichen immer größer werde. Die Zuversicht auf gute Lebens- und Bildungsperspektiven bei Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien habe weiter abge­nommen. „Wir sind im Begriff, ein Fünftel der jungen Generation zu ver­lieren. Um das zu verhindern, brauchen wir nicht nur ein sozial gerech­tes Bildungssystem und den Ausbau von Ganztagsschulen, sondern auch zusätzliche Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit. Wir müssen Jugendliche wieder stärker in den Mittelpunkt der Landespolitik stellen. Deshalb haben wir die Jugendpolitik wieder zu einem eigenen, zentralen Politikfeld gemacht und den Kinder- und Jugendförderplan um rund 20 Millionen Euro auf rund 100 Millionen Euro aufgestockt“, so Schäfer. Die katholische Jugendsozialarbeit nehme dabei eine wichtige Aufgabe wahr.

Die Fotodokumentation von Sandra Birkner ist im Rahmen der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen in Einrichtungen der Landesarbeitsge­meinschaft Katholische Jugendsozialarbeit NRW entstanden. Die Aus­stellung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Haroldstraße 4, 40213 Düsseldorf, ist ab dem 1.12.2011 von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr für Besucher geöffnet.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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