„Wir brauchen gute und sichere Arbeitsplätze in der Industrie“
12. September 2019

„Wir brauchen gute und sichere Arbeitsplätze in der Industrie“

Minister Laumann und IG BCE-Vorsitzender Vassiliadis diskutieren bei Evonik über die Zukunft der Arbeit

Wie kann Nordrhein-Westfalen angesichts von Megatrends wie Energiewende, Klimaschutz und Digitalisierung weiter ein starkes Industrieland mit gut abgesicherten Arbeitsplätzen bleiben? Unter dieser Fragestellung haben Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann und Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) auf einer Veranstaltung bei Evonik in Essen diskutiert.

 
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales informiert:

Wie kann Nordrhein-Westfalen angesichts von Megatrends wie Energiewende, Klimaschutz und Digitalisierung weiter ein starkes Industrieland mit gut abgesicherten Arbeitsplätzen bleiben? Unter dieser Fragestellung haben am heutigen Donnerstag (12.09.2019) Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann und Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) auf einer Veranstaltung bei Evonik in Essen diskutiert.
 
„Um Beschäftigung und soziale Sicherheit zu erhalten und die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, brauchen wir gute und sichere Arbeitsplätze in tarifgebundenen Unternehmen“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. „Denn tarifgebundene Unternehmen sind gut für die Beschäftigten und damit gut für die Gesellschaft. Und sie sind auch erfolgreich, weil sie motivierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben – ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Unternehmen in unserem Land. Und noch etwas ist mir wichtig, nämlich die duale Ausbildung. Für unsere Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit brauchen wir junge Menschen, die die Chancen einer modernen beruflichen Ausbildung in Industrie und Gewerbe erkennen und nicht nur auf ein Studium setzen.“
 
Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE, forderte: „Wir müssen den Industriestandort in einem gesamtgesellschaftlichen Kraftakt auf allen Sektoren zum Innovationsmotor klimagerechten Wirtschaftens machen, zu einem globalen Technologieführer der Transformation. Darin liegt die große Chance für Nordrhein-Westfalen, für eine Zukunft mit guter Industriearbeit, mit wettbewerbsfähigen Unternehmen, mit neuem, qualitativem Wachstum. Und vor allem: für einen wirklich spürbaren Klimaschutz.“
 
Gastgeber der Veranstaltung unter dem Titel „Zukunft guter Arbeit in Industrie und Gewerbe“ war die Evonik Industries AG. Evonik-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel sagte: „Die Ausbildungsquote von Evonik liegt seit Jahren über dem bundesweiten Durchschnitt. Denn nur mit engagierten und topqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bleiben wir als Spezialchemieunternehmen erfolgreich. Das gilt auch bei der Digitalisierung: Evonik begleitet, fördert und befähigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür.“
 
Die Veranstaltung ist ein weiterer Schritt, um mit den Vertretern aus Industrie und Gewerbe in einen Austausch zu gehen, um die wichtigen Themen der Branchen zu identifizieren und Maßnahmen zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen zu entwickeln. Das Arbeitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Diskussion in gezielten Branchendialogen weiterführen, um die spezifischen Themen weiter zu vertiefen und gemeinsam Handlungsansätze zu finden und anzugehen.
 
Zum Hintergrund:
Die Industriebranchen in Nordrhein-Westfalen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. 1,26 Millionen Beschäftigte erwirtschaften in über tausend Betrieben 18,4 Prozent des deutschen Industrieumsatzes. Die deutsche Chemieindustrie erwirtschaftete 2016 alleine mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes der EU. Aber nicht nur in dieser Branche ist Deutschland führend in der EU, auch die deutsche Papierindustrie ist hinter China, den USA und Japan der viertgrößte Hersteller von Papier weltweit. Mit rund 22,6 Millionen produzierten Tonnen Papier, Pappe und Karton wurden 2012 rund 14,7 Milliarden Euro umgesetzt. Damit ist Deutschland die Nummer eins in Europa.
 

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