Aktuelle Zwischenbilanz zum NRW-EU Ziel 2-Programm

2. September 2009

Wettbewerbsverfahren voller Erfolg: Rund 420 Einzelbewilligungen erzeugen wirtschaftliche, technologische und ökologische Dynamik im Land

„Mit mehr als 420 ausgesprochenen Bewilligungen ist die erste Runde der Ziel 2-Wettbewerbe in den Jahren 2007 bis Anfang 2009 bereits ein voller Erfolg. Bei der in 2009 gestarteten zweiten Wettbewerbsrunde zeichnet sich schon jetzt eine mindestens ebenso starke Dynamik ab, auch hierbei liegen den Jurys wieder hunderte von Projektskizzen vor. Mit diesen Worten kommentierte Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute die aktuelle Zwischenbilanz zum NRW-EU Ziel 2-Programm 2007 bis 2013.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

„Mit mehr als 420 ausgesprochenen Bewilligungen ist die erste Runde der Ziel 2-Wettbewerbe in den Jahren 2007 bis Anfang 2009 bereits ein voller Erfolg. Bei der in 2009 gestarteten zweiten Wettbewerbsrunde zeichnet sich schon jetzt eine mindestens ebenso starke Dynamik ab, auch hierbei liegen den Jurys wieder hunderte von Projektskizzen vor. Diese Zahlen belegen: Wir haben mit dem Wettbewerbsverfahren bei der Vergabe von Fördermitteln die Aufbruchstimmung erzeugt, die unser Land so dringend braucht, die Gießkanne hat endgültig ausgedient.“ Mit diesen Worten kommentierte Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute, 2. September 2009, die aktuelle Zwischenbilanz zum NRW-EU Ziel 2-Programm 2007 bis 2013. Insgesamt stehen in dieser Förderperiode 1,283 Milliarden Euro an EU-Geldern zur Verfügung, zusammen mit den Beiträgen des Landes und der verschiedenen Projektträger werden damit 2,5 Milliarden Euro an Fördergeldern vergeben. Die 24 Wettbewerbe der ersten Runde sind abgeschlossen, die zweite Runde umfasst 20 Wettbewerbe, wovon bereits die Hälfte gestartet ist.

Nach Abschluss der ersten Wettbewerbsrunde Anfang 2009 konnten mittlerweile quer über alle Wettbewerbe rund 200 Projekte der insgesamt 341 eingegangenen Projektanträge bewilligt werden. Das entspricht rund 180 Millionen Euro an Zuwendungen und Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 260 Millionen Euro. Da viele Projekte von mehreren Partnern getragen werden, konnten bisher rund 420 Einzelbewilligungen ausgesprochen werden.

Damit wurde inzwischen eine Bewilligungsquote von rund 60 Prozent erreicht. Diese liegt bei den meisten der Wettbewerbe, die bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen wurden, sogar deutlich darüber. „Alle Beteiligten mussten sich zunächst an das neue Verfahren gewöhnen, deshalb gab es zu Beginn der ersten Runde einige Anlaufschwierigkeiten, die aber, das belegen die aktuellen Zahlen, inzwischen als überwunden bezeichnet werden dürfen“, so die Wirtschaftsministerin.

Ausgewogen ist nach dieser Zwischenbilanz auch die regionale Verteilung der bewilligten Projekte: Befürchtungen, dass strukturschwache Regionen durch das Wettbewerbsverfahren benachteiligt werden, haben sich nicht bestätigt. So entfällt ein Drittel aller Bewilligungen (134 Bewilligungen) auf das Ruhrgebiet. Dies entspricht einem Volumen von insgesamt knapp 84 Millionen Euro an Zuwendungen (Gesamtinvestitionen 124 Millionen Euro). Auch das Bergische Städtedreieck (Remscheid, Solingen, Wuppertal), das erstmals in den Genuss von Fördermitteln kommt, hat mit 16 Einzelbewilligungen und bewilligten Zuwendungen in Höhe von rund vier Millionen Euro (Gesamtinvestitionen rund sieben Millionen Euro) erfolgreich abgeschnitten. 

Ziel der meisten Wettbewerbe war es, möglichst viele Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen zu gemeinsamen Projektskizzen zu motivieren, das ist gelungen: Knapp 60 Prozent der Projektverbünde hatten mehr als drei Kooperationspartner, rund 30 Prozent sogar mehr als vier. Auch der Kooperationszweck, Technologietransfer auf breiter Front, ist erreicht. Mehr als ein Drittel der Zuwendungsbescheide gingen an Hochschulen beziehungsweise Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen des Landes, die dabei grundsätzlich mit Partnern aus der Wirtschaft zusammenarbeiten.

Eine weitere wichtige Zielgruppe des NRW-EU Ziel 2-Programms sind die Unternehmen im Land, die rund 50 Prozent der bisher ausgesprochenen Bewilligungen in Anspruch nehmen können. Inhaltliche Schwerpunkte sind neben der Innovationsförderung die Nachhaltigkeit: Rund 50 Prozent der bisher bewilligten Projekte verfolgen Klimaschutzziele. Im Vordergrund stehen die Zurückführung von Treibhausgasen, die Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien.

Bisherige Bewilligungen nach Kreisen geordnet finden Sie unter www.wirtschaft.nrw.de

Weitere Informationen: www.ziel2.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211/837 2417.

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