"Unser Dorf hat Zukunft": Umweltminister verkündet Landessieger

13. September 2009

Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“: Umweltminister Eckhard Uhlenberg verkündet die Landessieger

Elsoff im Kreis Siegen-Wittgenstein, Keppeln im Kreis Kleve, Lieberhausen im Oberbergischen Kreis, Niederhelden im Kreis Olpe, Oeynhausen im Kreis Höxter und Waldfeucht im Kreis Heinsberg sind die Sieger des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Elsoff im Kreis Siegen-Wittgenstein, Keppeln im Kreis Kleve, Lieberhausen im Oberbergischen Kreis, Niederhelden im Kreis Olpe, Oeynhausen im Kreis Höxter und Waldfeucht im Kreis Heinsberg sind die Sieger des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Umweltminister Eckhard Uhlenberg gab sie heute beim Bauernmarkt im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse in Ostinghausen, Bad Sassendorf, bekannt. Die sechs Goldmedaillen-Gewinner dürfen das Land beim Bundeswettbewerb vertreten. Zudem gab Uhlenberg, gemeinsam mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer, Johannes Frizen, 27 Silber- und 26 Bronzemedaillen bekannt. 21 Dörfer aus Nordrhein-Westfalen erhalten Sonderpreise. An der 23. Auflage des Wettbewerbs nahmen 1.044 Dörfer aus ganz Nordrhein-Westfalen teil. 26 Dörfer aus dem Rheinland und 33 Dörfer aus Westfalen qualifizierten sich für die Endrunde.

„Es ist beeindruckend zu erleben, welches Engagement und welche Begeisterung der Dorfwettbewerb auslöst“, sagte Uhlenberg. „Mit mehr als 1.000 Teilnehmern ist Nordrhein-Westfalen bundesweit Spitze. In unseren Dörfern werden aktive Gemeinschaften gelebt, die kreativ und innovativ ihr Umfeld voranbringen. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist mit Geld nicht zu bezahlen und wird in Zukunft noch wichtiger werden.“

Zu den Kriterien, nach denen die Bewertungskommission unter Vorsitz von Annegret Dedden (Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) die Dörfer beurteilt hat, gehören die Verbesserung der Lebensqualität und der Erhalt des Dorf- und Landschaftscharakters. Kriterien sind bürgerschaftliche Eigenverantwortung, die wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen zur Sicherung vorhandener Arbeitsplätze. Bewertet wurden auch das soziale und kulturelle Leben, die Erhaltung der prägenden Bausubstanz sowie die Grüngestaltung, die Einbindung der Dörfer in die Landschaft, die Bewirtschaftung und Entwicklung der Landschaft und der Biotop- und Artenschutz. In einer vierwöchigen Reise besuchte die Kommission alle 59 Dörfer.

Neben den Medaillen des Landes werden 21 Sonderpreise vergeben, die nordrhein-westfälische Verbände und Landesstiftungen ausgelobt hatten. Ausgezeichnet wurden unter anderem ökologische Maßnahmen, soziale und kulturelle Leistungen, unternehmerische Initiative und besondere gestalterische Details. „Der Dorfwettbewerb mit seiner fast 50-jährigen Geschichte hat sich ständig weiterentwickelt“, sagte Uhlenberg. „Gemeinsinn und ehrenamtliche Tätigkeit sind Grundlagen für ein gelungenes Zusammenleben. Nachhaltige Entwicklung und bürgerschaftliches Engagement stehen heute stärker als früher im Fokus. Der Wettbewerb zeigt das Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Umwelt und sozialen Aspekten. Die Dörfer zeigen, wie der ländliche Raum weiterentwickelt werden kann.“

Im Herbst wird es jeweils eine Abschlussveranstaltung in Westfalen-Lippe (21. November in Remblinghausen im Kreis Meschede) und im Rheinland (28. November in Waldfeucht im Kreis Heinsberg) geben. Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg überreicht dann die Preise.

Alle Auszeichnungen stehen im Internet unter www.umwelt.nrw.de.
Weitere Informationen auch unter www.dorfwettbewerb.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211/4566 294 oder -295.

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