Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“: Minister Remmel verkündet die Landessieger

9. September 2012

Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“: Minister Remmel verkündet die Landessieger

Oberveischede und Heid im Kreis Olpe, Thier im Oberbergischen Kreis, Füchtorf im Kreis Warendorf und Vossenack im Kreis Düren sind die Sieger des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Umwelt¬minister Johannes Remmel gab sie heute beim Bauernmarkt im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse in Ostinghausen, Bad Sassendorf, bekannt. Die fünf Goldmedaillen-Gewinner werden das Land im nächsten Jahr beim Bundeswettbewerb vertreten. Zudem gab Remmel, gemeinsam mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer, Johannes Frizen, 27 Silber- und 18 Bronzemedaillen bekannt. 25 Dörfer aus Nordrhein-Westfalen erhalten Sonderpreise. An der 24. Auflage des Wettbewerbs nahmen 876 Dörfer aus ganz Nordrhein-Westfalen teil.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Oberveischede und Heid im Kreis Olpe, Thier im Oberbergischen Kreis, Füchtorf im Kreis Warendorf und Vossenack im Kreis Düren sind die Sieger des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Umweltminister Johannes Remmel gab sie heute beim Bauernmarkt im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse in Ostinghausen, Bad Sassendorf, bekannt. Die fünf Goldmedaillen-Gewinner werden das Land im nächsten Jahr beim Bundeswettbewerb vertreten. Zudem gab Remmel, gemeinsam mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer, Johannes Frizen, 27 Silber- und 18 Bronzemedaillen bekannt. 25 Dörfer aus Nordrhein-Westfalen erhalten Sonderpreise. An der 24. Auflage des Wettbewerbs nahmen 876 Dörfer aus ganz Nordrhein-Westfalen teil. 22 Dörfer aus dem Rheinland und 28 Dörfer aus Westfalen qualifizierten sich für die Endrunde.

„Es ist beeindruckend zu erleben, welches Engagement und welche Begeisterung der Dorfwettbewerb auslöst“, sagte der Minister. „Trotz leicht rückläufiger Zahlen ist Nordrhein-Westfalen mit 876 teilnehmenden Dörfern bundesweit wieder Spitze. Bürgerschaftliches Engagement ist mit Geld nicht zu bezahlen und wird in Zukunft noch wichtiger werden.“

Zu den Kriterien, nach denen die Bewertungskommission unter Vorsitz von Annegret Dedden (Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) die Dörfer beurteilt hat, gehören die Verbesserung der Lebensqualität und der Erhalt des Dorf- und Landschaftscharakters. Kriterien sind bürgerschaftliche Eigenverantwortung, die wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen zur Sicherung vorhandener Arbeitsplätze. Bewertet wurden auch das soziale und kulturelle Leben, die Erhaltung der prägenden Bausubstanz sowie die Grüngestaltung, die Einbindung der Dörfer in die Landschaft, die Bewirtschaftung und Entwicklung der Landschaft und der Biotop- und Artenschutz. In einer vierwöchigen Reise besuchte die Kommission alle 50 Dörfer.

Neben den Medaillen des Landes werden 25 Sonderpreise vergeben, die nordrhein-westfälische Verbände und Landesstiftungen ausgelobt hatten. Ausgezeichnet wurden unter anderem ökologische Maßnahmen, soziale und kulturelle Leistungen, unternehmerische Initiative und be¬sondere gestalterische Details. „Der Dorfwettbewerb mit seiner fast 50-jährigen Geschichte hat sich ständig weiterentwickelt“, sagte Remmel. „Gemeinsinn und ehrenamtliche Tätigkeit sind Grundlagen für ein gelungenes Zusammenleben. Nachhaltige Entwicklung und bürger¬schaftliches Engagement stehen heute stärker als früher im Fokus. Der Wettbewerb zeigt das Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Umwelt und sozialen Aspekten. Die Dörfer zeigen, wie der ländliche Raum weiterentwickelt werden kann.“

Im Herbst wird es jeweils eine Abschlussveranstaltung im Rheinland (27. Oktober in Simmerath Eicherscheid, StädteRegion Aachen) und in Westfalen-Lippe (24. November in Alme, Stadt Brilon, im Hochsauerlandkreis) geben.

Alle Auszeichnungen sind zu finden im Internet unter www.umwelt.nrw.de. Weitere Informationen zum Wettbewerb sind zu finden unter www.dorfwettbewerb.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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