Wenn es brenzlig wird, werden sie gerufen: 40 Jahre Spezialeinheiten der NRW-Polizei

5. September 2013

Wenn es brenzlig wird, werden sie gerufen: 40 Jahre Spezialeinheiten der NRW-Polizei / Innenminister Jäger: Hoch professionelle Spezialisten mit modernster Ausstattung

Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn hochbrisante Einsatzlagen gelöst werden müssen. Denn die Spezialeinheiten der NRW-Polizei sind dazu ausgebildet, auch unter den härtesten und schwierigsten Bedingungen professionell zu reagieren und Menschenleben zu retten. So wie in letzter Zeit bei der Festnahme von vier Tatverdächtigen der islamistischen Szene zur Verhinderung von Anschlägen in Leverkusen oder bei der Geiselnahme in einer Kindertagesstätte in Köln-Chorweiler. Seit 40 Jahren leisten die Spezialeinheiten der NRW-Polizei hochprofessionelle Arbeit. „Das ist Teamwork auf höchstem Niveau“, erklärte Innenminister Jäger in Selm/ Bork anlässlich des Jubiläums. „Die Grundlage der erfolgreichen und qualifizierten Arbeit ist eine sehr gute Ausbildung, ständiges Training und modernste Ausstattung. Ein einsatzfähigeres und professionelleres Team zur Bewältigung von „High-Risk Lagen“ gibt es in Nordrhein-Westfalen nicht."

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn hochbrisante Einsatzlagen gelöst werden müssen. Denn die Spezialeinheiten der NRW-Polizei sind dazu ausgebildet, auch unter den härtesten und schwierigsten Bedingungen professionell zu reagieren und Menschenleben zu retten. So wie in letzter Zeit bei der Festnahme von vier Tatverdächtigen der islamistischen Szene zur Verhinderung von Anschlägen in Leverkusen oder bei der Geiselnahme in einer Kindertagesstätte in Köln-Chorweiler.

Seit 40 Jahren leisten die Spezialeinheiten der NRW-Polizei hochprofessionelle Arbeit. „Das ist Teamwork auf höchstem Niveau“, erklärte Innenminister Jäger in Selm/ Bork anlässlich des Jubiläums. „Die Grundlage der erfolgreichen und qualifizierten Arbeit ist eine sehr gute Ausbildung, ständiges Training und modernste Ausstattung. Ein einsatzfähigeres und professionelleres Team zur Bewältigung von „High-Risk Lagen“ gibt es in Nordrhein-Westfalen nicht."

Die nordrhein-westfälischen Spezialeinheiten wurden im vergangenen Jahr in 884 Fällen zu Geiselnahmen, Entführungen, zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und zu Bedrohungen mit Waffen gerufen. Neben den Spezialeinsatzkommandos (SEK), Mobilen Einsatzkommandos (MEK) und den Verhandlungsgruppen (VG) gibt es auch Technische Einsatzgruppen (TEG). Wenn Zugriffs- und Schutzmaßnahmen vorgesehen sind, bei denen der Täter bewaffnet oder gewalttätig ist, kommt das SEK zum Einsatz. Das MEK übernimmt vorrangig Observations- und Fahndungsaufgaben insbesondere bei schwerwiegenden Kriminalfällen. Verhandlungsgruppen sind speziell zur Gesprächsführung geschult und werden auch zur polizeilichen Betreuung von Menschen in psychischen Ausnahmesituationen eingesetzt. Die TEG sind für den Einsatz hochspezialisierter Technik verantwortlich.

Die NRW-Polizei verfügt in sechs Polizeipräsidien Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster und beim Landeskriminalamt über mehr als 650 hochtrainierte professionelle und spezialisierte Frauen und Männer zur Bewältigung schwieriger und gefährlicher Einsätze. Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus gilt zudem als die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. „Ein demokratischer Rechtsstaat braucht leistungsfähige Sicherheitsbehörden, die den Inneren Frieden gewährleisten“, erklärte Minister Jäger und ergänzte: „Auch die vielen alltäglichen Bedrohungen mit gefährlichen Gegenständen und Waffen im familiären Bereich und im unmittelbaren sozialen Umfeld erfordern speziell ausgebildete Polizisten.“ Derartige Konflikte führen häufig zu erheblichen Gefahren für Leib, Leben und Freiheit von Menschen. „Diese Situationen werden ebenso trainiert wie die Festnahme gesuchter Gewalttäter und die Observationen von Schwerstkriminellen.“

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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