Walter Scheel - „Vorbild für Nordrhein-Westfalen“

20. Dezember 2009

Walter Scheel erhält Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen / Ministerpräsident Rüttgers: "Vorbild für Nordrhein-Westfalen"

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat dem ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel in Aachen den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Rüttgers: "Scheel ist ein Vorbild für uns in Nordrhein-Westfalen. Er steht bis heute für die Verbindung einer liberalen Wirtschaftsordnung mit einer solidarischen Gesellschaftsordnung."

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat dem ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel heute (20. Dezember 2009) in Aachen den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Der im Jahr 1919 geborene Walter Scheel sei dem Land Nordrhein-Westfalen und seiner Geburtsstadt Solingen bis heute eng verbunden geblieben. Rüttgers: „Scheel ist ein Vorbild für uns in Nordrhein-Westfalen. Er steht bis heute für die Verbindung einer liberalen Wirtschaftsordnung mit einer solidarischen Gesellschaftsordnung. Das liberale Prinzip Walter Scheels lautete immer: So wenig Staat wie nötig, soviel Selbstverantwortung wie möglich. Dadurch, dass er diesen Grundsätzen sein gesamtes Leben lang treu geblieben ist, ist er heute ein herausragenden Elder Statesman der deutschen Politik.“

Walter Scheel war von 1950 bis 1954 Abgeordneter im nordrhein-westfälischen Landtag. Dort war er als Wirtschaftsexperte gefragt. „Walter Scheel hat es stets verstanden, zischen den älteren Abgeordneten aus der Weimarer Republik und den Jungen aus der eigenen Generation zu vermitteln“, betonte der Ministerpräsident. Später war Scheel unter anderem Minister in den Kabinetten von Adenauer und Erhard, als Außenminister im Kabinett von Willy Brandt.

Als vierter Bundespräsident entwickelte er von 1974 bis 1979 ein „ganz besonderes Profil“, das bis heute im Gedächtnis geblieben sei und weiter wirke. Seine Präsidentschaft zeichnete sich bei allem Drang zu klaren Worten immer durch sein Streben nach Ausgleich aus. Rüttgers: „Walter Scheel ist sich selbst stets treu geblieben: Immer freundlich, humorvoll, diplomatisch im Ton, aber auch hart und standhaft in der Sache. Seine Markenzeichen sind bis heute seine Heiterkeit, seine Gelassenheit und seine Volksnähe. Unvergessen bei den Menschen ist er auch durch seine Interpretation des Lieds ‚Hoch auf dem gelben Wagen’, mit der er Millionen begeisterte. Oder um es mit den Worten Konrad Adenauers zu sagen: ‚De Herr Scheel is ne jute Mann; dat is der fröhlichste Mensch in der janzen FDP.’“

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