Während die letzten Schrauben eingedreht werden, steigt in Detmold die Spannung

26. Mai 2012

Während die letzten Schrauben eingedreht werden, steigt in Detmold die Spannung

Die wunderschöne Innenstadt von Detmold ist an Wochenenden immer stark belebt. An diesem Samstagnachmittag aber ist es noch enger. Fußgänger, Bühnenbauer, Gabelstapler teilen sich die Wege. Lieferfahrzeuge werden entladen, Bauteile zu Zelten, Bühnen oder Verkaufsständen zusammengeschraubt. Mit der Spannung steigt die Vorfreude auf den Nordrhein-Westfalen-Tag 2012 im Land des Hermann.

Die wunderschöne Innenstadt von Detmold ist an  Wochenenden immer stark belebt. An diesem Samstagnachmittag aber ist es noch enger. Fußgänger, Bühnenbauer, Gabelstapler teilen sich die Wege. Lieferfahrzeuge werden entladen, Bauteile zu Zelten, Bühnen oder Verkaufsständen zusammengeschraubt. Mit der Spannung steigt die Vorfreude auf den Nordrhein-Westfalen-Tag 2012 im Land des Hermann.

„Entschuldigung, ich muss zum Palaisgarten, wie komme ich denn dorthin“, fragt der Fahrer eines weißen Kleintransporters. Vor dem halboffenen Zelt mit dem Schild „Route der Industriekultur“ sitzen eine attraktive Frau und ein junger Mann auf zwei Klappstühlen, machen gerade eine kleine Pause. Ihr Ausstellungszelt ist fast schon fertig bestückt. Die beiden kennen sich aus: „Einmal rechts, dann links“. Der weiße Transporter rollt an, fährt zügig davon. Es ist kurz nach Mittag, die Zeit drängt, denn heute Nachmittag muss alles fertig werden für den Nordrhein-Westfalen-Tag. Auf der kulinarischen Meile am Friedrichstaler Kanal haben bereits die ersten Stände geöffnet. Den Spaziergängern gefällt das. Sie lassen sich schon mal die Backkartoffeln schmecken oder Currywurst mit Pommes Frites.  Germknödel sind ebenfalls im Angebot oder ofenfrisches Handbrot. Es gibt süffige Weine, nebenan wird Crépeteig auf die heiße Platte gegossen.

Auf der anderen Seite des Kanals, probt die Bundeswehr für ihren friedlichen Einsatz beim NRW-Tag 2012. Der BELL UH 1 D zieht erste neugierige Blicke auf sich. Dieses Muster des SAR (Search an Rescue)-Hubschraubers fliegt schon seit 3o Jahren. Vielen bekannt wurde er in früheren Jahren durch seine zivilen Einsätze als Rettungshubschrauber. Für diejenigen Besucher des Nordrhein-Westfalen-Tages, die einmal wissen wollen, wie das ist, ein Flugzeug zu steuern, steht ein Shuttle bereit, dass sie zum Simulator fährt. Eines von vielen spannenden Erlebnissen an diesem besonderen Wochenende.

An der Hornschen Straße zucken gerade ein paar Passanten zusammen. Beim Soundcheck auf der Sparkassenbühne lärmen die Lautsprecher einen hammerharten Rhythmus krachend über die Straße. Über Wege und Rasen des Kaiser-Wilhelm-Platzes  fahren zwei rote Gabelstapler emsig wie Ameisen zwischen Zelten hin und her, transportieren Bretterböden, Schilder, Kisten. Nebenan: Lichtprobe auf Bühne 1, wo der WDR ein ansprechendes Programm mit vielen Highlights bieten wird. Im gesperrten Teil der Paulinenstraße hebt der Kran einen Toilettencontainer von LKW. Einen Kilometer weiter auf der Hornschen Straße in südöstlicher Richtung beginnt der Aufbau der NRW-Landesbühne. Sonntagabend spielt dort die größte Rockband der Welt, das Rockorchester Ruhrgebeat. Jetzt noch ein paar Stunden, dann ist alles gebaut, verstaut und für den großen Ansturm gerüstet. Dann sind Gabelstapler, Bühnenbauer und Lieferwagen verschwunden, und dann gehört die zauberhafte Innenstadt von Detmold wieder nur den Fußgängern. Eng bleibt es trotzdem am Wochenende. Denn der Nordrhein-Westfalen-Tag lockt zehntausende Besucher an. Auf sie warten magische Momente, wie das Motto des Nordrhein-Westfalentages verspricht. 

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