VRS-Projekt „mobil-im-rheinland“
21. Dezember 2017

VRS-Projekt für eine effiziente stadtverträgliche Lkw-Navigation im Rheinland geht in die heiße Phase

Rund zweieinhalb Jahre nach der Auftaktveranstaltung in Düsseldorf geht SEVAS an den Start.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Rund zweieinhalb Jahre nach der Auftaktveranstaltung in Düsseldorf geht SEVAS an den Start. Die Software zur Eingabe, Verwaltung und Ausspielung von Vorrangrouten und Restriktionen im Schwerlastverkehr ist eine technische Plattform, um Daten für eine optimale Routenführung von Lkw im kommunalen Straßennetz zu generieren. Sie wurde im Auftrag des Ministeriums für Verkehr vom VRS-Projekt „mobil-im-rheinland“ erstellt.
 
„Das Angebot ist ein Beispiel dafür, welche Verbesserungen die Digitalisierung im Straßenverkehr bringen kann“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Es wird die Logistiker und Lkw-Fahrer in ihrer täglichen Arbeit gut unterstützen.“
 
Ziel der Kooperation zwischen dem Verkehrsministerium und „mobil-im-rheinland“ ist es, ein Vorrangnetz zu definieren, sodass Lkw problemlos durch Kommunen fahren können. Die unter dem Titel „Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation für die Region Rheinland und NRW“ laufende technische Plattform wurde im Juli freigeschaltet. Nach einer erfolgreichen Testphase mit ausgewählten Kommunen können nun alle 115 Kooperationspartner ihre Daten eingeben. Dabei bringen sie ihre Ortskenntnis und Fachkompetenz ein. Das Projekt ist für alle Beteiligten kostenlos nutzbar. Zunächst können die 148 Städte und Gemeinden aus dem Gebiet der Metropolregion Rheinland teilnehmen. Angestrebt wird eine landesweite Ausdehnung des Systems. Die Software ließe sogar einen bundesweiten Einsatz zu.
 
Feststeckende Lkw unter Brücken und Gefahrguttransporter, die sich in Wohngebieten verfahren, sollten mit der Software mittelfristig der Vergangenheit angehören. Sämtliche Daten werden den Kartenherstellern für Navigationskarten ab 2018 zur Verfügung stehen, sodass neuere Navigationsgeräte für Lkw über dieses Kartenmaterial verfügen können.
 
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Kommunen mit Hilfe der Software ein Schilderkataster erstellen können: Bei der Erfassung der Vorrangrouten, Restriktionen sowie Umwelt- und Tempozonen können die Mitarbeiter von Verkehrsbehörden, Planungs- und Bauämtern von einer App für mobile Endgeräte profitieren. Mit dieser können Verkehrszeichen aller Art vor Ort in die Software aufgenommen werden. Das Besondere hierbei: Die Kamera des Smartphones erfasst das Verkehrszeichen, erkennt es automatisch und fügt den georeferenzierten Standort hinzu. Viele weitere Attribute, wie z. B. der Zustand des Schildes, lassen sich problemlos hinzufügen. Innerhalb kurzer Zeit kann so eine Vielzahl von Verkehrszeichen erfasst werden. Gleichzeitig können die kommunalen Partner die erfassten Daten für eigene Geografische Informationssysteme (GIS) nutzen.
 
Die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) und der Regionalverband Ruhr (RVR) – als Entwickler des Routing-Konzepts – sind wie das Ministerium für Verkehr daran interessiert, ein landesweites System an den Start zu bringen. Dies bedeutet eine enorme Steigerung der Attraktivität für Service Provider auf Grund der räumlichen Ausdehnung und der damit zur Verfügung stehenden Daten.
 

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