Vor 50 Jahren: Anwerbeverträge mit Spanien und Griechenland

29. März 2010

Vor 50 Jahren wurden die Anwerbeverträge mit Spanien und Griechenland unterzeichnet / Der NRW-Integrationsbeauftragte dankt für Integrationserfolg

Vor 50 Jahren wurden die Anwerbeabkommen mit Spanien und Griechenland abgeschlossen. In enger Abstimmung mit der Wirtschaft und den Gewerkschaften wurde damals die historische Entscheidung zur Anwerbung von Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern aus Spanien und Griechenland und zur Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts getroffen.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilt mit:

Vor 50 Jahren wurden die Anwerbeabkommen mit Spanien (29. März 1960) und Griechenland (30. März 1960) abgeschlossen. In enger Abstimmung mit der Wirtschaft und den Gewerkschaften wurde damals die historische Entscheidung zur Anwerbung von Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern aus Spanien und Griechenland und zur Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts getroffen.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen: „Nach 50 Jahren sind aus den ehemaligen Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern erst Arbeitskolleginnen und -kollegen, jetzt Freunde, Bürgerinnen und Bürger dieses Landes geworden.“

Heute leben fast 300.000 griechische und über 100.000 spanische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Nordrhein-Westfalen. „Die spanischen und griechischen Zugewanderten haben einen großen Beitrag für die wirtschaftliche, aber auch gesellschaftliche Entwicklung unseres Landes geleistet. Dass Nordrhein-Westfalen heute eine der wirtschaftsstärksten Metropolregionen Europas ist, haben wir auch den sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern zu verdanken“, so der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen.

Die Familien zogen da hin, wo es Arbeit gab. Und Arbeit gab es damals vor allem in den Fabriken, Werken und Zechen. In den großen Städten an Rhein und Ruhr, in die sie einst gezogen sind, leben sie zum größten Teil bis heute. "Sie sind damals gekommen um ein paar Jahre hier zu bleiben, sind aber heute ein fester Teil unserer Gesellschaft. Hier ist ihre Heimat", betont Thomas Kufen.

Die Bewahrung ihrer Zuwanderungsgeschichte ist nicht nur für die erste Generation wichtig. Die Spurensuche hat für Kinder und Jugendliche eine ebenso große Bedeutung. „Sie werden nur dann ihren Platz in der Gesellschaft finden, wenn sie ihre eigene Herkunft und Familiengeschichte kennen. Ohne Herkunft gibt es keine Zukunft“, sagt der Integrationsbeauftragte der Landesregierung.

Die gesellschaftliche Integration der Menschen mit spanischer und griechischer Zuwanderungsgeschichte ist größtenteils erfolgreich verlaufen. "Obwohl zu jener Zeit der Anwerbung niemand an Integration dachte. Inzwischen wissen wir, dass der Integrationsprozess gestaltet werden muss, insbesondere damit Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte noch bessere Zukunfts- und Aufstiegschancen haben als ihre Eltern und Großeltern“, ergänzt Thomas Kufen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro des Integrationsbeauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, Telefon 0211 8618-3336, Telefax 0211 8618 53336, thomas.kufen@mgffi.nrw.de

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