Stadtbaukultur in Nordrhein-Westfalen

22. Januar 2010

Vom Architekturführer für’s Handy bis zum Experiment A 40 – 33 Projekte zur Stadtbaukultur in Nordrhein-Westfalen

Mit 33 Projekten und zahlreichen Veranstaltungen in ganz Nordrhein-Westfalen thematisiert die Landesinitiative Stadtbaukultur in diesem Jahr Qualität der gebauten Umwelt. „Mit dem Pro­gramm stiften wir dazu an, sich mit und über unsere gebaute Umwelt auseinander zu setzen“, erklärte Bauminister Lutz Lienenkämper.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Mit 33 Projekten und zahlreichen Veranstaltungen in ganz Nordrhein-Westfalen thematisiert die Landesinitiative Stadtbaukultur in diesem Jahr Qualität der gebauten Umwelt. Die Palette der Angebote reicht von Diskussionsveranstaltungen über Internetseiten und mobile Architek­turführer bis zu Ausstellungen, Festivals und Workshops. Den Auftakt macht der Städtebaukongress „Stadt:Mensch:Heimat“ am 25. Januar 2010 in Bonn. Rund 800 Fachleute und Interessierte stellen sich hier dem Dialog darüber, wie unsere Städte die Herausforderungen der Zukunft bewältigen können.

„Baukultur prägt das Zusammenleben der Menschen. Mit dem Pro­gramm der Stadtbaukultur Nordrhein-Westfalen stiften wir dazu an, sich mit und über unsere gebaute Umwelt auseinander zu setzen. Das führt zu mehr Identifikation mit unseren Städten. So kann Heimat entstehen, wie sie dem heutigen Leben entspricht“, erklärte Bauminister Lutz Lienenkämper anlässlich der Präsentation des Jahresprogramms am Freitag (22. Januar 2010). Das Land unterstützt die StadtBauKultur in diesem Jahr mit mehr als drei Millionen Euro.

Ein Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Ruhrgebiet. Entlang der „Route der Wohnkultur“ lässt sich das Alltagsleben im Ruhrgebiet erleben, Höhepunkt ist der Tag der Wohnkultur am 19. September. Der Reise­führer „Baukulturplan Ruhr“ umfasst mehr als 2.000 Objekte mit heraus­ragender baukultureller Bedeutung in der Kulturhauptstadt. Als urbanes Experiment ist die Ausstellung „B1/A 40 – Schönheit der großen Städte“ angelegt, die vom 12. Juni bis 8. August entlang des Ruhrschnellwegs zu erleben ist. Eine Fahrt auf der „Parkautobahn A 42“ eröffnet neue Ausblicke auf die Region.

Mobil wird die Baukultur mit dem „BAUWATCH.MOBI“, einem Architekturführer für die Stadt Köln für Mobiltelefone. Die „Sehstation“, die ganz neue Blickwinkel auf die Stadt eröffnet, reist im Mai nach Rheda-Wiedenbrück, gefolgt von voraussichtlich Köln und Bielefeld.

Schon Tradition hat der Tag der Architektur (26./27. Juni 2010), an dem sich zahlreiche alte und neue Bauwerke in ganz Nordrhein-Westfalen den Besuchern öffnen. Zum 12. Mal findet das Festival „plan – Forum aktueller Architektur in Köln statt (24. September 2010 bis 1. Oktober 2010).

In der Sommerakademie „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ erarbeiten sich Schulkinder ein Gespür für die Qualität der gebauten Umwelt (Gelsenkirchen, 15.-18. Juli 2010).

Das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst veranstaltet 2010 zwei Ausstellungen: Einen Bogen über hundert Jahre Wachsen und Wandel der nordrhein-westfälischen Rheinanliegerstädte zeigt die Ausstellung „Dynamik und Wandel der Städte am Rhein. 1910-2010+“ (Köln, November 2010 bis Februar 2011). Bereits im Frühjahr präsen­tiert das M:AI die Finalisten des europäischen Architekturpreises „Mies von der Rohe Award 2009“ (Essen, Kokerei Zollverein, 21. März bis 25. April). Ein dezentrales Projekt der Kulturhauptstadt ist „Rheinelbe – art in nature“, eine Werkschau des 2008 verstorbenen Künstlers Herman Prigann (Gelsenkirchen).

Die 2001 gegründete Landesinitiative StadtBauKultur ist die bundesweit erste ihrer Art. Ziel ist, Baukultur in Nordrhein-Westfalen zu initiieren, zu vermitteln und zu erhalten. Beteiligt sind unter anderem die Architekten­kammer Nordrhein-Westfalen, die Ingenieurkammer Bau, die Arbeits­gemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände, die Vereinigung der Industrie- und Handelskammern, Verbände der Bau- und Wohnungs­wirtschaft und Künstlerverbände.

Das Jahresprogramm der Initiative StadtBauKultur NRW finden Sie auf www.mbv.nrw.de im Anhang an diese Pressemitteilung.

Weitere Informationen zu den Projekten: www.stadtbaukultur.nrw.de und www.mai.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

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