Virtuelle NRW-Landesgemeinschaftsstände starten auf der „Hannover Messe Digital Edition“

Virtuelle NRW-Landesgemeinschaftsstände starten auf der „Hannover Messe Digital Edition“

12. April 2021

Wirtschaftsminister Pinkwart: Digitale Plattformen sind eine wichtige Ergänzung für reale Messen – auch nach der Pandemie

Virtuelle Messewelten, Aussteller-Livestreaming, Video-Calls und Matchmaking zur Kontaktaufnahme: Wie sich mit innovativen, digitalen Lösungen auch im Lockdown attraktive Messemarktplätze realisieren lassen, zeigen Aussteller von diesem Montag an auf der Hannover Messe Digital Edition.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Virtuelle Messewelten, Aussteller-Livestreaming, Video-Calls und Matchmaking zur Kontaktaufnahme: Wie sich mit innovativen, digitalen Lösungen auch im Lockdown attraktive Messemarktplätze realisieren lassen, zeigen Aussteller von diesem Montag an auf der Hannover Messe Digital Edition. Das Industrie- und Innovationsland Nordrhein-Westfalen gehört mit 145 Ausstellern zum Spitzenfeld der Bundesländer, die sich auf der coronabedingt erstmals rein digital stattfindenden Leitmesse präsentieren. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart informierte sich bei einem virtuellen Messerundgang über das Konzept der Messe und besuchte Aussteller aus Nordrhein-Westfalen.
 
Minister Pinkwart: „Das Leitthema der Hannover Messe – Industrial Transformation – könnte nicht besser gewählt sein: Die digitale Transformation der Industrie schreitet voran und die Corona-Pandemie wirkt in vielen Bereichen als Innovationstreiber. Das gilt auch für die Transformation der Messen selbst. Mit unseren virtuellen Landesgemeinschaftsständen haben wir unseren Ausstellern als erstes Bundesland eine digitale Marketing-Plattform angeboten, um ihnen trotz des Messe-Lockdowns wichtige Chancen auf internationalen Märkten zu eröffnen. Andere Bundesländer sind unserem Beispiel gefolgt und bieten nun ebenfalls virtuelle Stände auf der Hannover Messe an. Digitale Veranstaltungen sollen reale Messen und den persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Aber sie sind eine sinnvolle Ergänzung – auch nach der Pandemie. Klar ist aber auch: Wir müssen den Messeveranstaltern so schnell wie möglich eine klare Planungsperspektive aufzeigen.“ 
 
Philip Harting, Vorsitzender des Messewirtschaftsverbandes AUMA: „Digitale Events wie die Hannover Messe Digital Edition sind in diesen Pandemie-Zeiten eine sehr gute Gelegenheit, um Kundenkontakte zu erhalten und Informationen zu vermitteln, gerade auch gegenüber internationalen Partnern. Aber wir brauchen dringend wieder reale Messen, spätestens im zweiten Halbjahr 2021. Denn sie sind ideale Instrumente für die Gewinnung neuer Kunden, für die Live-Präsentation von Innovationen und für Kooperationsgespräche. Deshalb muss die Politik jetzt ein Zeichen setzen für die schnelle Wiederzulassung von Messen.“
 
Im Fokus der virtuellen Tour standen vor allem innovative Ansätze bei der digitalen Messepräsentation – von virtuellen Messe-Welten bis zu realen Messeständen am Firmensitz, durch die beispielsweise das Kölner Unternehmen igus, Hersteller von Energiekettensystemen und Kunststoffgleitlagern, seine Besucher live per Video führt. Die Harting Technologiegruppe aus Espelkamp zeigt Besuchern in virtuellen Touren Steckverbindungen, die für die Digitalisierung der Industrie wichtig sind. Diese kommen unter anderem im Bereich Elektromobilität und Erneuerbare Energien zum Einsatz.
 
Station machte Minister Pinkwart auch bei den zwei virtuellen Landesgemeinschaftsständen, auf denen sich insgesamt 37 Unternehmen, Netzwerke und Forschungseinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen präsentieren. Auf den vom Wirtschafts- und Innovationsministerium organisierten Ständen „Automation and Digital Factory“ und „Key Technologies and New Materials“ können sich Besucher über Produkte und Dienstleistungen der Aussteller informieren, rund 70 digitale Veranstaltungen und Workshops besuchen oder sich per Video-Chat direkt mit ihnen austauschen.
 
Ein Schwerpunkt sind IT-Lösungen für die Industrie und das „Internet of Things“: Der NRW-Gründerpreis-Träger Physec aus Bochum zeigt datensichere Verbindungsmodule zwischen Internet und Maschinen, ein Unternehmen aus Düsseldorf bietet KI-gestützte „Machine-Learning“-Module an. Diese helfen dabei, Maschinenstillstände zu vermeiden. Zudem informiert das 5G.NRW Competence Center über die Einsatzmöglichkeiten der Übertragungstechnik 5G als Basistechnologie für die Industrie 4.0.
 
Die virtuellen Landesgemeinschaftsstände sind unter www.messen.nrw.de/virtuell oder über die Hannover Messe Digital Edition unter www.hannovermesse.de erreichbar. Das Jahresprogramm der Landesgemeinschaftsstände ist unter www.messen.nrw.de abrufbar.
 

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