Ausgezeichnet: Schulpreis für Begabtenförderung an vier Schulen

27. April 2010

Vier Schulen aus Münster, Oberhausen, Königswinter und Wiehl für ihre Begabtenförderung ausgezeichnet / Erster Schulpreis NRW für Begabtenförderung vergeben

Vier Schulen, die sich in hervorragender Weise der Förderung begabter Schülerinnen und Schüler widmen, wurden mit dem „Ersten Schulpreis NRW zur Begabten­förderung“ ausgezeichnet.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Begabte und hochbegabte Schülerinnen und Schüler brauchen Herausforderungen, Förderung und Anerkennung. Vier Schulen aus Nordrhein-Westfalen, die sich dieser Aufgabe in hervorragender Weise widmen, wurden heute mit dem „Ersten Schulpreis NRW zur Begabten­förderung“ ausgezeichnet.

Bei der Preisverleihung in Düsseldorf lobte Schulministerin Barbara Sommer das freiwillige und zusätzliche Engagement der Lehrkräfte an den ausgewählten Schulen: „Ich gratuliere den Preisträgerschulen zu ihrer außerordentlichen Lern- und Leistungsbereitschaft. Sie machen ihren Schülerinnen und Schülern besondere Lernangebote, die auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes abgestimmt sind. Damit füllen Sie den Gedanken der individuellen Förderung mit Leben. Dafür werden Sie heute zu Recht belohnt.“

Erst das Bewerbungsverfahren habe offen gelegt, was die einzelnen Schulen leisten und in welch vielfältigen Formen die Förderung Begab­ter und Hochbegabter institutionalisiert ist, so Frau Pieper-von Heiden, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung zur Förderung Hochbegabter.

Diese Stiftung und die Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen haben den „Ersten Schulpreis NRW für Begab­tenförderung“ auf den Weg gebracht. Die für den Preis nominierten Schulen sind mit der Begabungsdiagnostik bestens vertraut. Sie nutzen die breite Palette der Fördermöglichkeiten im Schulunterricht und außerhalb des Schulunterrichtes, wobei sie vor dem Hintergrund ihrer Ressourcen prinzipiell alle Disziplinen im Blick haben.

Bei der Förderung spielen sprachliche, künstlerisch-musische sowie naturwissenschaftlich-technische Erweiterungsaufgaben und Zusatz­angebote eine große Rolle. Sie sind ein Ausschnitt aus einer vielfältigen Förderkultur mit innovativen Förderideen. Eine besondere Herausfor­derung ist etwa die vom Schulunterricht losgelöste „Unterweisung“ von Schülerinnen und Schülern durch Begabte und Hochbegabte aus den höheren Klassen.

Herr Dr. Hans-Jürgen Forst, Mitglied des Vorstands der Landesver­einigung der Unternehmensverbände, betonte die Notwendigkeit der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung, ein Erfordernis, auf das die Unternehmen bei ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen großen Wert legen. Er unterstrich, dass durch diese Preisverleihung hoffentlich weitere Schulen angeregt werden, den Weg der Begabtenförderung zu gehen; denn es ist nach wie vor nicht selbstverständlich, dass Lehrer die Talente ihrer Schüler entdecken.

Dem ersten Schulpreis für Begabtenförderung soll in zwei Jahren der zweite folgen.

Preisträgerschulen

•   1. Preis (3.000 Euro):
- Annette von Droste-Hülshoff Gymnasium Münster

•   2. Preis (je 2.000 Euro):
- Elsa Brändström Gymnasium Oberhausen
- CJD Jugenddorf Christopherus-Schule Königswinter

•   3. Preis (1.500 Euro):
- Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium Wiehl

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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