„Vielfalt verbindet“ – Land und Erstunterzeichner der Initiative rufen zur Beteiligung auf

28. August 2014

„Vielfalt verbindet“ – Land und Erstunterzeichner der Initiative rufen zur Beteiligung auf

Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute und die 15 Erstunterzeichner der Landesinitiative „Vielfalt verbindet – Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ haben Behörden, Verbände und Unternehmen in NRW aufgerufen, sich der Initiative anzuschließen. „Interkulturelle Öffnung ist ein Thema, dem sich im Europa der offenen Grenzen keine Verwaltung, kein Verband und kein Unternehmen mehr entziehen kann, wenn es erfolgreich sein will“, sagte Staatssekretär Thorsten Klute in Düsseldorf bei einem Treffen aller Erstunterzeichner der Initiative. „Ohne ein modernes Personalmanagement, das dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung trägt, geht heute gar nichts mehr“, sagte Klute, der Schirmherr der Landesinitiative ist. „In einem Land, in dem immer mehr Menschen einen Migrationshintergrund haben, ist interkulturelle Kompetenz gefragt, etwa die Fähigkeit, sich auf Menschen unterschiedlichster Herkunft einzustellen.“

Staatssekretär Klute: Interkulturelle Öffnung bringt Verwaltungen und Unternehmen zum Erfolg

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute und die 15 Erstunterzeichner der Landesinitiative „Vielfalt verbindet – Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ haben Behörden, Verbände und Unternehmen in NRW aufgerufen, sich der Initiative anzuschließen. „Interkulturelle Öffnung ist ein Thema, dem sich im Europa der offenen Grenzen keine Verwaltung, kein Verband und kein Unternehmen mehr entziehen kann, wenn es erfolgreich sein will“, sagte Staatssekretär Thorsten Klute in Düsseldorf bei einem Treffen aller Erstunterzeichner der Initiative.

„Ohne ein modernes Personalmanagement, das dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung trägt, geht heute gar nichts mehr“, sagte Klute, der Schirmherr der Landesinitiative ist. „In einem Land, in dem immer mehr Menschen einen Migrationshintergrund haben, ist interkulturelle Kompetenz gefragt, etwa die Fähigkeit, sich auf Menschen unterschiedlichster Herkunft einzustellen.“ Die Initiative wolle nicht nur den Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der öffentlichen Verwaltung erhöhen, sondern „eine interkulturelle Öffnung anstoßen, die eine Erfolgsstory wird“, so Klute.

Fast alle Erstunterzeichner der Initiative bieten Fortbildungen zur Verbesserung der Interkulturellen Kompetenz der Beschäftigten an. Andere Maßnahmen sind zum Beispiel die Berücksichtigung interkultureller Kompetenzen bei Personalauswahlverfahren, die Erhebung des Migrantenanteils bei den Beschäftigten, die Direktansprache von Menschen mit Migrationshintergrund in Stellenausschreibungen und Werbemaßnahmen.
„Wir sehen kulturelle Vielfalt im öffentlichen Dienst als Chance an. Es ist uns wichtig, das positive Miteinander gerade auch am Arbeitsplatz zu intensivieren“, begründete Arnsbergs Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann den Beitritt seiner Behörde zu der Initiative. Elke Schmidt-Sawatzki, Landesvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW: „Die Wertschätzung kultureller Vielfalt gehört seit jeher zu unserem Selbstverständnis. Menschen mit Migrationshintergrund sind auf allen Ebenen ein wichtiger Teil unseres Verbandes.

Anne Heselhaus-Schröer, Polizeipräsidentin in Gelsenkirchen, unterstützt die Initiative, „weil wir ein großes Interesse an mehr Polizeibeamtinnen und -beamten mit Migrationshintergrund haben. Wir möchten die interkulturellen Potenziale junger Menschen auch für die Polizei nutzen.“ Und Norbert Maul, Geschäftsführer des Jobcenter Duisburg, betonte: „Stolz macht es mich, dass Duisburg das erste Jobcenter in Nordrhein-Westfalen ist, das sich der Partnerinitiative anschließt. Das zeigt, wie ernst wir das Thema nehmen.“

15 Partner aus unterschiedlichsten Institutionen und allen Regionen Nordrhein-Westfalens haben sich inzwischen der Initiative angeschlossen. Dazu gehören die Bezirksregierung Arnsberg, die Städtekooperation „Integration. Interkommunal“ (mit den Ruhrgebietsstädten Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Oberhausen, Dortmund, Essen, Bochum und Herne), die Stadt Solingen, die Landkreise Soest und Lippe, die Polizei Gelsenkirchen, der Caritasverband für den Kreis Unna, der VHS-Landesverband NRW, der WDR, die Rheinbahn AG, der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW, das Multikulturelle Forum Lünen und das Jobcenter Duisburg.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon: 0211 855-3118.

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