Verleihung des Robert Jungk Preises 2009

8. Dezember 2009

Verleihung des Robert Jungk Preises 2009 / Staatssekretärin: Dr. Gierden-Jülich: „Mit viel Engagement den demografischen Wandel gestalten“

„Diese Projekte zeigen neue Wege abseits des Üblichen auf. Sie zeigen, wie wir den demografischen Wandel für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft nutzen können: Mit Mut, mit Kreativität und vor allem mit Offenheit“, sagte Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Generationenministerium Nordrhein-Westfalen, anlässlich der Verleihung des Robert Jungk Preises.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Diese Projekte zeigen neue Wege abseits des Üblichen auf. Sie zeigen, wie wir den demografischen Wandel für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft nutzen können: Mit Mut, mit Kreativität und vor allem mit Offenheit“, sagte Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Generationenministerium Nordrhein-Westfalen, heute (8. Dezember 2009) anlässlich der Verleihung des Robert Jungk Preises in Düsseldorf. Unter der diesjährigen Leitfrage „Wie wollen wir leben?“ haben sich mit 274 Einsendungen so viele Projekte wie nie zuvor auf den mit 23.000 Euro dotierten Preis beworben.

Der Robert Jungk Preis zeichnet als wichtigster landesweiter Zukunftspreis herausragende Projekte, Initiativen und Firmen aus, die mit bürgerschaftlichem Engagement erfolgreich kreative und zukunftsweisende Konzepte zur Gestaltung des demografischen Wandels entwickelt haben. Dabei steht im Mittelpunkt, wie das Zusammenleben der Generationen und Kulturen in Zukunft gestaltet werden kann und wie man Lebensqualität bis zum Jahr 2025 in Städten, Stadtvierteln und Gemeinden sichern kann.

Am Robert Jungk Preis, der vom Generationenministerium Nordrhein-Westfalen, vom Städte-Netzwerk Nordrhein-Westfalen, von der Robert Jungk-Stiftung Salzburg sowie von weiteren Partnern ausgelobt wird, beteiligen sich soziale und kulturelle Einrichtungen in öffentlicher und freier Trägerschaft, andere zivilgesellschaftliche Akteure und privatwirtschaftliche Unternehmen.

Dieses Jahr wurde der Preis erstmalig auch für europäische Projekte geöffnet, um gemeinsame Antworten zu finden.

Die Hauptpreise gehen an:

  1. Preis: Milter Bürger – Warendorf; dotiert mit 6.000 Euro
  2. Preis: Tschüss, bis nächsten Mittwoch – Ganztags­hauptschule Hagen; dotiert mit 4.000 Euro
  3. Preis: Genossenschaft im Stadtbezirk Chorweiler – Köln; dotiert mit 2.500 Euro und Bürgerstiftung Rheinviertel – Bonn; dotiert mit 2.500 Euro

Der Sonderpreis „Nachbarschaft stärken – Grenzen überschreiten“ wurde von der EUREGIO und der Euregio Rhein-Waal ausgelobt und ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Den 1. Preis mit 2.000 Euro Preisgeld erhält die Initiative „Sport verbindet über alle Grenzen hinaus“ aus Rees am Niederrhein.

Der Kunstpreis „Mut machen, etwas Besonderes zu wagen“, der gemeinsam von ehemaligen Robert Jungk-Preisträgern getragen wird und mit 3.000 Euro dotiert ist, geht an das Kunstcafé EinBlick in Kaarst.

„Mit diesem Preis wollen wir Chancen zur Gestaltung des demografischen Wandels aufzeigen. Ich wünsche mir, dass diese zukunftsweisenden Projekte und Initiativen viele Nachahmer finden“, so Dr. Gierden-Jülich.

Der im Jahr 1994 verstorbene Zukunftsanalytiker Robert Jungk hat frühzeitig auf die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements  für eine humane Gesellschaft aufmerksam gemacht und unter anderem mit der Zukunftswerkstatt ein Instrument zur Mitgestaltung der Bürger entwickelt.

Allgemeine Informationen zum Robert Jungk Preis finden sich unter www.robertjungkpreis.nrw.de.

Liste der ausgezeichneten Projekte – Robert Jungk Preis 2009

Hauptpreise – Geldpreise:

  1. Preis: Milter Bürger – Warendorf; dotiert mit 6.000 Euro
  2. Preis: Tschüss, bis nächsten Mittwoch – Ganztagshauptschule Hagen; dotiert mit 4.000 Euro
  3. Preis: Genossenschaft im Stadtbezirk Chorweiler – Köln; dotiert mit 2.500 Euro
    Bürgerstiftung Rheinviertel – Bonn; dotiert mit 2.500 Euro

Hauptpreise – Auszeichnungen:

  1. Verkehrskindergarten; Recklinghausen
  2. Alternatives Wohnprojekt der Generation 50plus, mit verbindlicher Quartiersarbeit; Düsseldorf
  3. Deutsch-Türkisches  Netzwerk; Herford
  4. Nordbahntrasse; Wuppertal
  5. Ehrenamtlich geführte Stadtteilbibliothek Baumheide; Bielefeld
  6. Väter-Netzwerk; Bonn
  7. Caritas Nahversorgungkonzept „Carekauf“; Gelsenkirchen
  8. Träum‘ weiter; Dortmund
  9. Nachbarn für Nachbarn; Wuppertal
  10. Migranten mischen mit; Lippstadt
  11. Integration durch Sport beim BV Altenessen 06; Essen
  12. Gerresheimer Glas – Facetten eines Stadtteils; Düsseldorf
  13. Altena – eine Stadt für alle Generationen; Altena
  14. Zukunft Gartenvorstadt; Unna
  15. Café International; Düren

Hauptpreise – besondere Erwähnungen:

  1. NIRO – Soziale Beziehungen als Ressource für die regionale Erneuerung; Unna – Erwähnung CSR
  2. DORV-Zentrum GmbH; Jülich – Erwähnung europäische Dimension
  3. Wohnungswirtschaftliches Quartiermanagement Dortmund Scharnhorst-Ost – Erwähnung CSR / Wohnungswirtschaftliches Engagement

Sonderpreis – EUREGIOs:

  1. Sport verbindet über alle Grenzen hinaus; Rees – Niederrhein; dotiert mit 2.000 Euro
  2. Grenzüberschreitendes Leben im Alter; Bocholt / Dinxperlo (NL); dotiert mit 750 Euro
  3. Deutsch-Niderländische bilinguale Grundschule Kranenburg / Groesebeek (NL); dotiert mit 750 Euro
  4. Städtepartnerschaft Groesebeek – Kranenburg – Ubbenbergen  – Koermend; dotiert mit 750 Euro
  5. Kock-Gelände; Steinfurt-Borghorst; dotiert mit 750 Euro

Kunstpreis:

  1. Preis: Kunstcafé EinBlick; Kaarst – dotiert mit 3.000 Euro
    Auszeichnung: Treppenkunst in Wuppertal-Osterbaum – Vom Bürgerengagement zur Imageförderung

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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