Verkehrsminister Groschek nimmt Verkehrszentrale in Betrieb

29. April 2013

Verkehrsminister Groschek nimmt Verkehrszentrale in Betrieb / Erste Ausbaustufe abgeschlossen – Verkehrlenkung aus einer Hand

Die einheitliche Verkehrszentrale für ganz NRW ist in Betrieb. Verkehrsminister Michael Groschek gab in Leverkusen den Startschuss, mit dem der Probebetrieb beendet und der Regelbetrieb gestartet wurde. „Ab sofort werden alle verkehrsrelevanten Entscheidungen für die rund 2.200 Kilometer Autobahnen von Leverkusen aus getroffen. Wir haben große Erwartungen an die Leistung der Verkehrszentrale für den Verkehrsfluss auf unseren Autobahnen“, sagte Minister Groschek beim Startschuss. „Aber ich verspreche kein staufreies NRW. Das werden wir nicht bekommen, denn dazu sind in Spitzenzeiten einfach zu viele Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs. Mit mehr und besserer Verkehrlenkung, mit einem guten Mix aller Verkehrsträger, mit verbesserter Verkehrsinformation wollen wir Mobilität weiter möglich machen, so dass Reisen Spaß macht und Fahren nicht zur Qual wird.“

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Die einheitliche Verkehrszentrale für ganz NRW ist in Betrieb. Verkehrsminister Michael Groschek gab am Mittag in Leverkusen den Startschuss, mit dem der Probebetrieb beendet und der Regelbetrieb gestartet wurde.

„Ab sofort werden alle verkehrsrelevanten Entscheidungen für die rund 2.200 Kilometer Autobahnen von Leverkusen aus getroffen. Wir haben große Erwartungen an die Leistung der Verkehrszentrale für den Verkehrsfluss auf unseren Autobahnen“, sagte Minister Groschek beim Startschuss. „Aber ich verspreche kein staufreies NRW. Das werden wir nicht bekommen, denn dazu sind in Spitzenzeiten einfach zu viele Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs. Mit mehr und besserer Verkehrlenkung, mit einem guten Mix aller Verkehrsträger, mit verbesserter Verkehrsinformation wollen wir Mobilität weiter möglich machen, so dass Reisen Spaß macht und Fahren nicht zur Qual wird.“

„Mit dem heutigen Tag erweitern wir das Geschäftsfeld von Straßen.NRW um einen vierten Bereich“, sagte Geschäftsführer Ralf Pagenkopf in Leverkusen. „Neben dem Planen, Bauen und Unterhalten von Straßen können wir jetzt den Verkehrsfluss auf unseren Autobahnen noch besser lenken und steuern und damit unser gesamtes Straßennetz besser ausnutzen“, so Pagenkopf. Beispielsweise würden die Daten aus der Verkehrserfassung durch Induktionsschleifen künftig unmittelbar und schnittstellenfrei für den besseren Verkehrsfluss genutzt. Die aktuelle Verkehrslage werde dabei sinnvoll mit Infrastrukturdaten und Baustellendaten zusammengeführt.

Der Leiter der Verkehrszentrale Nordrhein-Westfalen, Dr. Hanno Bäumer, erläuterte die Vorteile des neuen Geschäftsfeldes von Straßen NRW: „Grundvoraussetzung, um den Verkehr mit Hilfe von Verkehrsbeeinflussungsanlagen bestmöglich steuern zu können, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Verkehrsingenieuren, die diese Anlagen planen, den Operatoren, die sie steuern, und den Bau- und Elektroingenieuren und -technikern, die sie bauen und unterhalten. Genau das wird durch die Verkehrszentrale erreicht. Mit der Zusammenlegung der Zuständigkeiten und dem intensiveren Einsatz von Telematiksystemen erwarte ich eine deutliche Verbesserung der Verkehrssteuerung“, erklärte Bäumer.

Mit der Aufnahme des Regelbetriebs in Leverkusen stellen die bisher zuständigen Verkehrsleitzentralen bei den Bezirksregierungen Arnsberg und Köln ihre Arbeit ein.
Minister Groschek machte aber zugleich deutlich, dass in Zukunft mit noch mehr Baustellen zu rechnen sein wird. „Wir wollen Deutschland reparieren. Unsere Verkehrsinfrastruktur ist teilweise in erbärmlichem Zustand. Das duldet keinen Aufschub, da müssen wir ran“ sagte Groschek.

Ein Foto von der heutigen Eröffnung finden Sie zum Download auf www.strassen.nrw.de

Pressekontakt: bernhard.meier@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1013

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