Verfassungsschutz erstellt erstes „Lagebild Wirtschaftsschutz“
6. Februar 2019

Verfassungsschutz erstellt erstes „Lagebild Wirtschaftsschutz“

Minister Reul: Wir wollen kleinere und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen besser vor Wirtschaftsspionage und Cyberangriffen schützen

Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz verschafft sich im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft Nordrhein-Westfalen durch eine repräsentative Umfrage ein Lagebild über Wirtschafts- und Cyberkriminalität gegen kleine und mittlere Unternehmen.

 
Das Ministerium des Innern teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz verschafft sich im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft Nordrhein-Westfalen durch eine repräsentative Umfrage ein Lagebild über Wirtschafts- und Cyberkriminalität gegen kleine und mittlere Unternehmen. Zur Sicherheitspartnerschaft Nordrhein-Westfalen gehören seit 2001 neben Innen- und Wirtschaftsministerium, die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen (ASW) und die IHK Nordrhein-Westfalen.
 
„Wir wollen die Unternehmen besser vor Wirtschaftsspionage und Cyberattacken schützen. Der Diebstahl geistigen Eigentums und die Ausspähung betriebsinterner Daten schädigen die Innovationskraft des Landes. Das dürfen und werden wir nicht hinnehmen“, sagte Innenminister Herbert Reul.
 
Die Umfrage unter 10.000 zufällig ausgewählten Unternehmen soll auch für das Problem sensibilisieren. Deshalb erhalten diese in den nächsten Tagen per Mail einen Fragebogen, dessen Beantwortung etwa 12 bis 15 Minuten dauert. Die Angaben werden vollständig anonym erhoben und ausgewertet. „Datensicherheit darf nicht nur für Großunternehmen ein Thema sein. Angriffe gibt es heutzutage auf jeder Ebene des wirtschaftlichen Lebens“, erklärte Innenminister Reul.
 
Das „Lagebild Wirtschaftsschutz“ ist ein Präventionsprojekt der Sicherheitspartnerschaft Nordrhein-Westfalen. Verantwortlich für das Lagebild ist der Verfassungsschutz, er kooperiert dabei mit der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld. Die IHK und die ASW bitten die Unternehmen, sich an der Online-Befragung rege zu beteiligen.
 
 

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