Verdächtiges Fleisch aus den Niederlanden an mindestens zwei Betriebe in NRW geliefert

16. April 2013

Verdächtiges Fleisch aus den Niederlanden an mindestens zwei Betriebe in NRW geliefert – 27 von 38 Betrieben sind kontrolliert

Lebensmittelbehörden in Nordrhein-Westfalen haben jetzt 27 von 38 Betrieben überprüft, die auf der Kundenliste eines niederländischen Fleischhändlers standen. Der Händler steht im Verdacht, Rindfleisch mit Pferdefleisch vermischt und falsch deklariert zu haben. In zwei Betrieben in NRW wurde Fleisch aus Lieferungen der niederländischen Firma sichergestellt. In den übrigen Fällen konnten keine verdächtigen Waren oder Verarbeitungsprodukte festgestellt werden. Einzelne Lieferungen an weitere Betriebe im Zeitraum von Januar 2011 bis März 2013 sind bereits verarbeitet worden, Warenbestände sind hier nicht mehr vorhanden.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Lebensmittelbehörden in Nordrhein-Westfalen haben jetzt 27 von 38 Betrieben überprüft, die auf der Kundenliste eines niederländischen Fleischhändlers standen. Der Händler steht im Verdacht, Rindfleisch mit Pferdefleisch vermischt und falsch deklariert zu haben. In zwei Betrieben in NRW wurde Fleisch aus Lieferungen der niederländischen Firma sichergestellt. In den übrigen Fällen konnten keine verdächtigen Waren oder Verarbeitungsprodukte festgestellt werden. Einzelne Lieferungen an weitere Betriebe im Zeitraum von Januar 2011 bis März 2013 sind bereits verarbeitet worden, Warenbestände sind hier nicht mehr vorhanden. In drei Fällen hat sich zudem ergeben, dass entweder keine Geschäftstätigkeit mehr besteht oder diese Firmen nicht in der Lebensmittelwirtschaft tätig sind. So hat sich unter anderem ein Betrieb als ein seit 2011 abgemeldetes Kfz-Handelsunternehmen herausgestellt. Die Ergebnisse der übrigen Betriebs-Überprüfungen werden in den nächsten Tagen vorliegen. Die niederländischen Behörden haben bislang keine konkreten Lieferlisten mit detaillierten Informationen zu Produktionsdaten oder Chargen von den auch nach NRW versendeten Lieferungen mitgeteilt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hat der niederländische Betrieb Pferdefleisch unter Rindfleisch gemischt und als reines Rindfleisch deklariert. Außerdem wurden Fleischlieferungen unbekannter Herkunft gehandelt. Die niederländischen Behörden stellten zudem Differenzen zwischen den angelieferten und den ausgelieferten Fleischmengen fest. Für die gesamte Ware im Zeitraum von Januar 2011 bis März 2013 ist die vorgeschriebene Rückverfolgbarkeit nicht gewährleistet. Sämtliche Fleischlieferungen sind damit nicht verkehrsfähig, da die Anforderungen der Lebensmittelsicherheit nicht erfüllt sind. Alle Bestände, die bei dem niederländischen Betrieb und seinen Kunden, auch in NRW, sichergestellt worden sind, werden vernichtet. Insgesamt hat der Betrieb in den zwei Jahren etwa 50.000 Tonnen Fleisch und Fleischerzeugnisse an Betriebe in 16 europäische Staaten geliefert.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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