Verbot für Fluglaternen in Nordrhein-Westfalen

14. Juli 2009

Verbot für Fluglaternen in Nordrhein-Westfalen Minister Dr. Ingo Wolf:

Das nordrhein-westfälische Innenministerium zieht Konsequenzen aus Bränden, die durch so genannte Fluglaternen ausgelöst wurden. Künftig dürfen sie in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich nicht mehr aufsteigen. Das gab Innenminister Dr. Ingo Wolf heute in Düsseldorf bekannt.

Das Innenministerium teilt mit:

Das nordrhein-westfälische Innenministerium zieht Konsequenzen aus Bränden, die durch so genannte Fluglaternen ausgelöst wurden. Künftig dürfen sie in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich nicht mehr aufsteigen. Das gab Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (14. Juli 2009) in Düsseldorf bekannt.

Vom Verbot sind Fluglaternen aus Papier betroffen, bei denen die Luft mit einer offenen Flamme erwärmt wird und die insbesondere unter den Namen „Himmelslaterne, Flammea“ oder „Kong-Ming-Laterne“ bekannt sind. Ein Verstoß gegen die Verordnung, die am kommenden Samstag, 18. Juli, in Kraft tritt, kann mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro ge­ahndet werden.

Die aus Asien stammenden Fluglaternen erfreuten sich zuletzt ständig zunehmender Beliebtheit. Durch die Kombination einer offenen Feuer­quelle mit einer leicht entflammbaren Hülle stellen sie jedoch nach Mei­nung des Innenministers eine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit dar. Der Starter einer Fluglaterne hat weder Einfluss auf Richtung noch Höhe des Ballons. Dieser erreicht Flugweiten von mehreren Kilometern und Flughöhen von mehreren hundert Metern. Mit der Verordnung sol­len insbesondere Haus- und Waldbrände verhindert werden.

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