Gronau: Strahlenbelastung geringer als erwartet

23. April 2010

Urananreicherungsanlage Gronau: Atomaufsicht legt weiteres Zwischenergebnis vor – Strahlenbelastung von Mitarbeiter noch geringer als zunächst gemeldet / keine gesundheitlichen Folgen zu erwarten

Die Atomaufsicht im Wirtschaftsministerium hat jetzt präzise Erkenntnisse über die Strahlenbelastung, der der Mitarbeiter der Urenco Deutschland bei dem Unfall am 21. Januar 2010 ausgesetzt war. Der Wert ist niedriger als bisher angenommen.

Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Die Atomaufsicht im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium hat jetzt präzise Erkenntnisse über die Strahlenbelastung, der der Mitarbeiter der Urenco Deutschland bei dem Unfall am 21. Januar 2010 ausgesetzt war. Nach Abschluss aller Untersuchungen durch die Nuklearmediziner des Forschungszentrums Jülich betrug die effektive Dosis (50-Jahre-Folgedosis) nur 0,84 Millisievert. Das ist weniger als bisher angenommen, zunächst ging man von einer geschätzten Dosis in Höhe von 1,1 Millisievert aus.

Die nach der Strahlenschutzverordnung maximal zulässige Dosis im Kalenderjahr liegt mehr als 20mal höher, nämlich bei 20 Millisievert. Die Untersuchungen des Ereignisses vom 21. Januar 2010 insgesamt dauern an. Sobald der Bericht der Urenco und die nach Atomrecht erforderliche endgültige und vollständige Meldung des Ereignisses vorliegen, werden diese Unterlagen durch den TÜV abschließend bewertet. Diese Bewertung wird anschließend durch die Atomaufsicht im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium geprüft und nach Abschluss dieser Arbeiten an das zuständige Bundesumweltministerium weitergeleitet. Selbstverständlich wird die Öffentlichkeit über das Ergebnis der Prüfung der Atomaufsicht umgehend informiert.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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