Unwetter: Rettungskräfte gut organisiert und leistungsstark

27. August 2010

Unwetter in Westfalen löst Katastrophenalarm aus / Minister Jäger: Rettungskräfte gut organisiert und leistungsstark

In Teilen Nordrhein-Westfalens ist es durch Regenfälle zu massiven Überflutungen gekommen. "Die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen haben auch bei dieser Unwetterlage wieder einmal gezeigt, dass sie gut organisiert und auch solchen kurzfristigen Spitzenbelastungen gewachsen sind“, lobte Innenminister Jäger.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

In Teilen Nordrhein-Westfalens ist es durch Regenfälle zu massiven Überflutungen gekommen. Am stärksten betroffen von den Starkregen­fällen und Starkwinden waren die Regierungsbezirke Münster und Detmold und hier besonders die Kreise Steinfurt und Borken sowie die Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe. Am Donnerstagnachmittag gab es gegen 15 Uhr eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Seit heute (Freitag) 14.07 Uhr hat der Deutsche Wetterdienst die Warnung aufgehoben. Das erklärte das Innenministerium in Düsseldorf.

Bei den rund 4.000 witterungsbedingten Einsätzen in dem Regierungsbezirken Münster und Detmold handelte es sich fast ausschließlich um Schäden durch lang anhaltende Regenfälle wie überflutete Keller und übergelaufene Regenrückhaltebecken. In Ahaus und Steinfurt fielen die Kläranlagen aus. In Bad Salzuflen entstanden zusätzlich Sturmschäden, wie abgedeckte Dächer und entwurzelte Bäume. Deutliche Verkehrsbehinderungen gab es im ganzen Einsatzgebiet durch Sperrung über­fluteter Fahrbahnen und Bahnstrecken. Besonderes Augenmerk wird derzeit auf möglicherweise noch ansteigende Flusspegel gelegt.

Die Krisenstäbe der Bezirksregierungen Münster und Detmold sowie die Einsatzleitungen der Kreise Steinfurt und Borken koordinieren die Arbeit der Rettungskräfte. Im Einsatz sind seit gestern inzwischen mehr als 4.200 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr sowie zahlreiche Hilfs­organisationen und technische Einheiten der Polizei. Davon kommen im Regierungsbezirk Münster insgesamt ca. 2.400 Einsatzkräfte zum Einsatz (Kreis Steinfurt ca. 1.600, Kreis Borken ca. 800) und im Regierungsbezirk Detmold ca. 1.800 Hilfskräfte (davon u. a. ca. 720 im Kreis Minden-Lübbecke und ca. 440 im Kreis Herford). Zur Unter­stützung der örtlichen Einsatzkräfte wurden aus dem ganzen Land Einheiten der überörtlichen Hilfe mobilisiert.

„Die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen haben auch bei dieser Unwetterlage wieder einmal gezeigt, dass sie gut organisiert und auch solchen kurzfristigen Spitzenbelastungen gewachsen sind“, lobte Innenminister Ralf Jäger.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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