Durch Qualifizierung gestärkt aus der Krise hervorgehen

19. Mai 2009

„Unternehmen können durch Qualifizierung sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen!“ / Gemeinsame Initiative vom nordrhein-westfälischen Arbeits­minister Karl-Josef Laumann und Christiane Schönefeld, Chefin der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bun

Unternehmen, die Kurzarbeit angemeldet haben, können ab sofort eine kostenlose zusätzliche Beratung nutzen, um den Qualifizierungsbedarf ihrer Beschäftigten zu ermitteln. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann: "Damit wollen wir helfen, dass kurzarbeitende Menschen in den Unternehmen schnell in eine geeignete Weiterbildung kommen. Dies ist in der Krise genau der richtige Ansatz."

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit teilen mit:

Unternehmen, die Kurzarbeit angemeldet haben, können ab sofort eine kostenlose zusätzliche Beratung nutzen, um den Qualifizierungsbedarf ihrer Beschäftigten zu ermitteln. Die neuen Qualifizierungsberatungs­stellen ergänzen das umfangreiche Angebot des Arbeitgeberservices der Agenturen für Arbeit. Dies haben Arbeitsminister Karl-Josef Laumann und Christiane Schönefeld, Chefin der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, vereinbart. Ausge­suchte Qualifizierungsberatungsstellen, die bisher schon beim Bildungs­scheck NRW tätig sind, wurden mit dieser Aufgabe betraut.

„Damit wollen wir helfen, dass kurzarbeitende Menschen in den Unter­nehmen schnell in eine geeignete Weiterbildung kommen. Dies ist in der Krise genau der richtige Ansatz. Denn Fachkräfte zu halten und weiter zu qualifizieren, bedeutet sogar, gestärkt in den nächsten Wirtschafts­aufschwung zu gehen.“ Das sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (19. Mai 2009) in Düsseldorf.

„Der Beratungsbedarf der Unternehmen zur Kurzarbeit und zur Qualifi­zierung nimmt seit Oktober 2008 stetig zu. Die meisten Betriebe wollen ihre eingearbeiteten Fachkräfte halten und die Krise auch zur Quali­fizierung nutzen. Wir müssen die Krise hinter der Krise im Auge be­halten. Das Problem des nicht zu deckenden Fachkräftebedarfs hat in der wirtschaftlichen Talfahrt an Bedeutung verloren, wird bei sich bes­sernder Lage sofort wieder akut. Fachkräfte zu halten und zu entwickeln ist unverzichtbar, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen“, so Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der nordr­hein-westfälischen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.

Viele, vor allem kleine und mittlere Unternehmen, stehen vor dem Prob­lem zu ermitteln, wo die Qualifizierungsbedarfe ihrer Beschäftigten ge­nau liegen und welches die geeigneten Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Beschäftigten sind, um die Zeit der Kurzarbeit sinnvoll zu nutzen. Der Arbeitgeberservice der Agenturen für Arbeit ist der erste Ansprech­partner für die Unternehmen und vermittelt sie an die Qualifizierungsbe­ratungen in ihrer Region weiter. Ratsuchende Unternehmen wenden sich einfach an den Arbeitgeberservice in ihrem Arbeitsagenturbezirk.

Praxisbeispiele für Qualifizierungen in Unternehmen:

  • Fünf Mitarbeiter eines Aachener Maschinenbauunternehmens ma­chen während der Kurzarbeit einen Staplerschein, zwei weitere bilden sich im Metall-Schutzgasschweißen weiter.
  • Eine Softwarefirma aus Münster qualifiziert 15 Mitarbeiter in Wirt­schaftsenglisch, im Qualitätsmanagement oder in 3D-Konstruktionen.
  • Ein Zeitarbeitsunternehmen aus Hamm lässt 38 gering qualifizierte Arbeitnehmer in Grundkenntnissen aus dem Bereich Metall und Elektro schulen.

Weitere Infos und Ansprechpartner unter: www.einsatzfuerarbeit.nrw.de

Unternehmen erhalten zudem Auskunft bei:
Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit: Tel.: 01801/66 44 66 [1]
Call NRW: Tel.: 01 80/3 100 217

 

[1] 3,9 Cent aus dem Festnetz der dt. Telekom, Mobilfunkpreise abweichend

 

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