Zehnjährigen Bestehen der Universitätsallianz Ruhr

13. Juli 2017

Universitätsallianz Ruhr: Ministerin Pfeiffer-Poensgen gratuliert zum zehnjährigen Bestehen

120.000 Studierende, 1.300 Professorinnen und Professoren - Ministerin: Einer der leistungsfähigsten Wissenschaftsstandorte

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) hat mit einem Festakt in der Jahrhunderthalle Bochum ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen gratulierte den drei Ruhrgebietsuniversitäten zu ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit. „Die Allianz ist heute über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus Vorbild für institutionen- und städteübergreifende Kooperationen. Sie hat jede einzelne Hochschule gestärkt und zugleich ist mit ihr einer der leistungsfähigsten Wissenschaftsstandorte in ganz Deutschland entstanden.“
 
Die UA Ruhr gilt bundesweit als Vorreiter der Universitätsverbünde. Seit 2007 bündeln die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen ihre Kräfte in der Universitätsallianz Ruhr. Unter dem Motto „gemeinsam besser“ bieten sie Forscherinnen und Forschern vielfältige Möglichkeiten zur Kooperation und Vernetzung, während Studierende von einem großen Angebot an Bachelor- und Masterstudiengängen profitieren.
 
Unter dem Dach der Universitätsallianz sind derzeit 120.000 Studieren-de, nahezu 1.300 Professorinnen und Professoren, mehrere hundert Studiengänge und 13 Sonderforschungsbereiche versammelt. Ihre Partnerschaft haben die drei Universitäten bereits im März mit der Un-terzeichnung einer erneuerten Rahmenkooperationsvereinbarung weiter gefestigt.
 
Eine zentrale Rolle spielt auch die Nachwuchsförderung. Die zahlreichen gemeinsamen Graduiertenschulen, Forschungskollegs und Förderprogramme werden seit 2017 in der „Research Academy Ruhr“ zusammengefasst. Das Land NRW unterstützt diese Einrichtung mit 500.000 Euro.
 
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Internationalisierung: Schon vor der Unterzeichnung der ersten Kooperationsvereinbarung im Jahr 2007 gab es ein gemeinsames Verbindungsbüro in New York, inzwischen sind Auslandsbüros in Moskau und São Paulo hinzugekommen.
 

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