Universität Münster gründet Forschungs­zentrum für Energiespeicherung

21. September 2009

Universität Münster gründet Forschungs­zentrum für Energiespeicherung – Land gibt 5,5 Millionen Euro /

Die Entwicklung hochleistungsfähiger Batterien steht im Zentrum des heute an der Universität Münster gegründeten Forschungszentrums für elektrochemische Energiespeicher. Leistungsfähige, sichere und be­zahlbare Batterien sind die Grundvoraussetzung, damit aus der Vision vom Elektrofahrzeug Realität auf Deutschlands Straßen wird.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Die Entwicklung hochleistungsfähiger Batterien steht im Zentrum des heute an der Universität Münster gegründeten Forschungszentrums für elektrochemische Energiespeicher. Leistungsfähige, sichere und be­zahlbare Batterien sind die Grundvoraussetzung, damit aus der Vision vom Elektrofahrzeug Realität auf Deutschlands Straßen wird. Das Innovationsministerium fördert das europaweit einmalige Forschungszentrum in den kommenden drei Jahren mit 5,5 Millionen Euro.
„Wenn die Forschung die bisher ungelöste Frage der elektrischen Energiespeicherung beantwortet, könnte das einer der ganz großen Entwicklungssprünge der jüngeren Zeit sein“, sagte Innovationsminister Pinkwart bei der Gründungsfeier in Münster: „Europa braucht Alter­nativen zum klassischen Verbrennungsmotor – aus Klimaschutzgründen genauso wie wegen der Endlichkeit von Öl und Gas.“

Ein Team von rund 30 Wissenschaftlern um Prof. Dr. Martin Winter wird künftig in dem neuen Zentrum unter einem Dach an Fragen der elektro­chemischen Energiespeicherung und Energiewandlung forschen. Kon­kret geht es im „Münster Electrochemical Energy Technology“ (MEET) um die Weiterentwicklung der Batterien für das Elektroauto ebenso wie um die Frage der dezentralen Zwischenspeicherung von Strom aus er­neuerbaren Energien mit Hilfe von Batterien. Herzstück des Zentrums ist deshalb auch das so genannte Batterielabor. Hier sollen neuartige Materialien für Batterien entwickelt und erste Prototypen für die industrielle Anwendung hergestellt werden.

In dem Batterielabor können zudem unter realen Betriebsbedingungen verschiedene Zell- und Batteriesysteme erprobt werden, um die chemischen, elektronischen und elektrochemischen Vorgänge innerhalb einer Batterie besser verstehen und beispielsweise die Lebensdauer verbessern zu können. Diese Kombination aus Grundlagenforschung und industrieller Anwendung ist einzigartig in Europa.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Tel.: 0211/896-4790.

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