Duisburg-Essen schließt in China zwei neue Kooperationsabkommen

19. November 2009

Universität Duisburg-Essen forscht mit chinesischen Partnern an Impfstoffen gegen Aids und Hepatitis C / Duisburg-Essen schließt in China zwei neue Kooperationsabkommen

Innovationsminister Andreas Pinkwart hat in Wuhan (China) den Startschuss gegeben für das zweite nordrhein-westfälisch-chinesische Forschungsprojekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Die Universität Duisburg-Essen und die University of Science and Technology in Wuhan haben von der DFG für vier Jahre 5,5 Millionen Euro bewilligt bekommen, um die medizinische Forschung für Impfstoffe gegen Viruserkrankungen wie Aids oder Hepatitis C voranzutreiben.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat heute in Wuhan (China) den Startschuss gegeben für das zweite nordrhein-westfälisch-chinesische Forschungsprojekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Die Universität Duisburg-Essen und die University of Science and Technology (HUST) in Wuhan haben von der DFG für vier Jahre 5,5 Millionen Euro bewilligt bekommen, um die medizinische Forschung für Impfstoffe gegen Viruserkrankungen wie Aids oder Hepatitis C voranzutreiben.

„Eine solche DFG-Förderung einzuwerben setzt absolute wissenschaftliche Spitzenleistung voraus“, sagte Pinkwart. „Dieses Projekt zeigt, dass chinesische Universitäten in vielen Bereichen eine Exzellenz erworben haben, die sie zu attraktiven Partnern für unsere besten Forscher macht.“ Pinkwart sagte, der Kampf gegen Aids und andere welt-weit verbreitete Viruserkrankungen gehöre zu den größten Herausforderungen, vor denen die Medizinforschung derzeit stehe.

Im Anschluss an die feierliche Eröffnung des Forschungsprojekts unterzeichneten der Rektor der Universität Duisburg-Essen, Prof. Ulrich Radtke, und der Präsident der Wuhan University of Science and Technology, Lu Gang, ein Kooperationsabkommen im Bereich Nanotechnologie und Materialwissenschaften. Die beiden Hochschulen verabredeten einen intensiveren Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden. Besonders reizvoll ist die Kooperation für die Forscher der Universität Duisburg-Essen, weil sie in Wuhan ein Magnethochfeldlabor nutzen können, das es in dieser Form in Nordrhein-Westfalen nicht gibt.

Eine Kooperation im Bereich der Nanotechnologie verabredete die Universität Duisburg-Essen auch mit einem physikalischen Institut der chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking. Prof. Michael Farle, Prorektor für Forschung, unterzeichnete eine Vereinbarung, Wissenschaftler und Studierende auszutauschen sowie gemeinsame Forschungsprojekte, Publikationen und wissenschaftliche Tagungen zu realisieren. Die Akademie der Wissenschaften ist in China die größte außeruniversitäre Wissenschaftsorganisation. Sie hat ein Jahresbudget in Höhe von zwei Milliarden Euro und ist sowohl in der Grundlagen- als auch in der anwendungsorientierten Forschung tätig.

Innovationsminister Pinkwart und die zehnköpfige Delegation nordrhein-westfälischer Universitätsrektoren waren gestern Abend von Peking nach Wuhan gereist, dem mit über acht Millionen Einwohnern wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zentrum Mittelchinas. Heute Abend reist die nordrhein-westfälische Delegation weiter nach Shanghai, wo in den kommenden beiden Tagen weitere Termine mit dortigen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen auf dem Programm stehen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896 4790.

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