Minister Remmel fordert Produzenten, Handel und Verbraucherinnen und Verbraucher zum Umdenken auf

16. Mai 2011

UN: Ein Drittel der Lebensmittel landet auf dem Müll – Minister Remmel fordert Produzenten, Handel und Verbraucherinnen und Verbraucher zum Umdenken auf / Die Zukunft gehört regionalen, saisonalen und gesunden Lebensmitteln – Remmel: „Gesellschaftlicher A

Etwa ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landet auf dem Müll, das sind laut einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsor­ganisation der Vereinten Nationen (FAO) rund 1,3 Milliarden Tonnen. Die Zahlen hat die Organisation auf dem Kongress SAVE FOOD während der Messe Interpack in Düsseldorf präsentiert. Verbraucherschutzminister Johannes Remmel sagte: „Wir können es uns nicht leisten, so viele Lebensmittel wegzuwerfen. Wir vernichten nicht nur Waren und Geld, sondern verschwenden auch unsere Rohstoffe: Boden, Wasser, Energie und Arbeitskraft.“

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Etwa ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landet auf dem Müll, das sind laut einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsor­ganisation der Vereinten Nationen (FAO) rund 1,3 Milliarden Tonnen. Die Zahlen hat die Organisation heute (16. Mai 2011) auf dem Kongress SAVE FOOD während der Messe Interpack in Düsseldorf präsentiert. Verbraucherschutzminister Johannes Remmel sagte auf dem Kongress: „Wir können es uns nicht leisten, so viele Lebensmittel wegzuwerfen. Wir vernichten nicht nur Waren und Geld, sondern verschwenden auch unsere Rohstoffe: Boden, Wasser, Energie und Arbeitskraft.“

Alarmiert von Schätzungen über das Ausmaß der Lebensmittelver­schwendung hat Minister Remmel im vergangenen Jahr für NRW als erstes Bundesland den Runden Tisch „Neue Wertschätzung für Le­bensmittel“ ins Leben gerufen. Vertreterinnen und Vertreter der gesam­ten Wertschöpfungskette nehmen teil, von Landwirtschaft über Verar­beitung und Handel bis hin zum Verbraucher. „Alle Beteiligten sind sich einig, dass wir eine klare Datenbasis brauchen, um genau zu identifizie­ren, wo Handlungsbedarf besteht. Die Zahlen der FAO bestätigen jetzt unsere Initiative“, so Remmel. Die Fachhochschule Münster erfasst und wertet derzeit Daten entlang der Wertschöpfungskette aus. Im Septem­ber soll der Runde Tisch sich dann wieder treffen.

„Wir wollen eine neue Wertschätzung für gute, gesunde und ehrliche Lebensmittel erreichen. Ein gesellschaftlicher Aufbruch ist nötig. Da ste­hen die Verbraucherinnen und Verbraucher im Mittelpunkt – und sie senden klare Signale eines Umdenkens: Bio-Produkte, regionale Pro­dukte und Waren mit Tierschutzlabel oder Fair Trade-Label werden im­mer häufiger gekauft, Gentechnik in Lebensmittel lehnt der Großteil der Bevölkerung ab. Das heißt: Weg von billig, hin zu Qualität und Genuss“, sagte Remmel. Diese Entwicklung sollten die Produzenten und der Handel endlich ernst nehmen. „Der Abschied von Tierfabriken, der Aus­bau des Ökolandbaus und ein größeres Angebot regionaler und gen­technikfreier Produkte haben ein wachsendes Marktpotenzial. Und das führt auch zu weniger Lebensmitteln auf dem Müll. Denn was man wert­schätzt, das wirft man nicht weg.“

Weitere Informationen zum Runden Tisch „Neue Wertschätzung für Le­bensmittel“ sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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