Bocholt erhält Förderbescheid über 2,2 Millionen Euro

19. September 2009

Umweltministerium fördert nordrhein-westfälische Klimakommune: Bocholt erhält Förderbescheid über 2,2 Millionen Euro

Der Staatssekretär im Umweltministerium Alexander Schink hat heute die nordrhein-westfälische Klimakommune Bocholt besucht. Bei der Auftaktveranstaltung überreichte er den Förderbescheid über 2,2 Millionen Euro für die Umsetzung der geplanten Klimaschutz- und Klimaanpassungs-Maßnahmen an Bürgermeister Peter Nebelo.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Der Staatssekretär im Umweltministerium Dr. Alexander Schink hat heute die nordrhein-westfälische Klimakommune Bocholt besucht. Bei der Auftaktveranstaltung überreichte er den Förderbescheid über 2,2 Millionen Euro für die Umsetzung der geplanten Klimaschutz- und Klimaanpassungs-Maßnahmen an Bürgermeister Peter Nebelo. „Bocholt kann nun mit der Realisierung seines gelungenen Konzepts beginnen. Damit macht die Stadt den nächsten Schritt auf dem Weg zu einer beispielhaften Klimakommune“, erklärte Staatssekretär Schink. „Unser Ziel ist zu zeigen, wie Städte und Gemeinden im ländlichen Raum mit dem Klimawandel und seinen Folgen erfolgreich umgehen können.“

Im Vordergrund der Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategie der knapp 74.000 Einwohner starken Stadt Bocholt steht die Senkung von CO²-Emissionen: Ältere Wohnhäuser, die einen hohen Energieverbrauch aufweisen, werden saniert und der Einsatz regenerativer Energien wird gefördert. Der Stadtteil Fildeken, ein ehemaliges Arbeiterquartier mit überwiegend altem Gebäudebestand, ist Vorreiter für die Gesamtstadt. Ein weiteres Ziel ist, Bocholt für Radfahrer attraktiver zu machen: Unter ist anderem geplant, den Radwegeanteil von derzeit bereits über 30 Prozent auf 50 Prozent zu erhöhen.

Um sich auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten, will die Stadt sowohl öffentlichen als auch privaten Raum besser vor Klimaereignissen wie Starkregen, Hochwasser und Wind schützen. Zu den geplanten Maßnahmen zählt unter anderem die Begrünung von Dächern. Begrünte Dächer haben nicht nur in heißen Sommern eine kühlende Funktion, sondern halten nach Starkregenereignissen Wasser zurück und entlasten damit die Kanalsysteme. Darüber hinaus werden an der Bocholter Aa Lücken im Wallheckensystem zum Schutz vor Winderosion geschlossen.
 
Bocholt hat im März 2009 zusammen mit der Gemeinde Saerbeck den Wettbewerb „Aktion Klimaplus – NRW-Klimakommune der Zukunft“ gewonnen. Umweltminister Eckhard Uhlenberg verlieh der Stadt daraufhin den Titel nordrhein-westfälische Klimakommune. Die erarbeiteten Konzepte zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung sollen als Vorbild für weitere Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen dienen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.klimakommune.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211/4566 748 (Stephan Malessa).

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