Kreativ: Fachkongress zur Kultur- und Kreativwirtschaft

14. April 2010

Überwältigendes Interesse an der Kultur- und Kreativwirtschaft: In Düsseldorf traf sich das internationale Who is Who der „creative industries“

In Düsseldorf trafen sich führende kreative Köpfe, Berater und Manager beim Fachkongresses zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Es sollen die besten Bedingungen für die Kreativwirt­schaft ermittelt werden, so Wirt­schaftsministerin Thoben.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und das Cluster Kultur- und Kreativwirtschaft teilen mit:

Führende kreative Köpfe, Berater und Manager aus dem In- und euro­päischen Ausland trafen sich heute (14. April 2010) im Rahmen eines eintägigen Fachkongresses zur Kultur- und Kreativwirtschaft im Düssel­dorfer NRW-Forum für Kultur und Wirtschaft. Ziel von CREATIVE.HEIMAT war es, Strategien und Instrumente führender eu­ropäischer Regionen im Umgang mit der Kultur- und Kreativwirtschaft zu vergleichen und Erfahrungen auszutauschen. Initiatoren des Kongres­ses waren das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium gemeinsam mit CREATIVE.NRW, dem Clustermanagement für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen.

„Ziel ist es, die besten Bedingungen für die Förderung der Kreativwirt­schaft zu ermitteln und anschließend umzusetzen“, erklärte Wirt­schaftsministerin Christa Thoben im Vorfeld der Veranstaltung.

CREATIVE.HEIMAT war der erste Metropolenkongress der Kultur- und Kreativwirtschaft seiner Art in Deutschland. An die 160 Gäste hatten sich für den Fachkongress akkreditiert. „Das liegt unseres Erachtens nicht nur am großen Interesse an der Kultur- und Kreativwirtschaft und dem Bedürfnis, mehr darüber zu erfahren, sondern auch an der hochka­rätigen Besetzung des Kongresses. Wir haben es geschafft, in Düssel­dorf das Who is Who der international renommiertesten Köpfe aus der Kultur- und Kreativwirtschaft zu versammeln. Darauf sind wir sehr stolz“, so Veranstalter und Clustermanager Christian Boros.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Treiber für ökonomi­sche Entwicklungen und Innovationen. In Nordrhein-Westfalen ist die Kultur- und Kreativwirtschaft im bundesweiten Vergleich besonders er­folgreich. Hier sind zurzeit 212.000 Menschen beschäftigt und die An­zahl der Kultur- und Kreativunternehmen ist kontinuierlich von fast 36.000 im Jahr 1996 auf heute über 50.000 gestiegen. Damit gehören 7,5 Prozent der Selbstständigen und Unternehmen zur Kreativwirtschaft.
„Die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft wird vielerorts immer noch unterschätzt. Wir haben das Potential in Nordrhein-Westfalen er­kannt, umso mehr brauchen wir jetzt ein starkes gemeinsames Auftre­ten“, so Clustermanager Werner Lippert.

Die Referenten von CREATIVE.HEIMAT:
Marja Hammersma, Direktorin für Medien und Creative Industries im niederländischen Ministerium für Kultur/ Prof. John Howkins, Mitglied des Beratungs-Komitees der Vereinten Nation für „Creative Economy“, Gastprofessor an der Lincoln Universität in England und am Shanghai Theatre Academy in China sowie Autor wichtiger Standardwerke zur Kultur- und Kreativwirtschaft/ Prof. Dieter Gorny, künstlerischer Direk­tor der RUHR 2010 und Direktor von ECCE/ Michael Schindhelm, Au­tor und Kultur-Berater, war zuletzt Direktor der Dubai Culture and Arts Authority in Dubai/ Simon Evans, Berater für Kulturwirtschaft und Di­rektor von „Creative Cluster Ltd.“ in Sheffield, einem internationalen Netzwerk für die Kreative Ökonomie/ Christine de Baan, Programmdi­rektorin der „Dutch Design Fashion Architecture“ vom holländischen Mi­nisterium für Wirtschaft und Auswärtiges/ Johanna Skantze, Cluster­managerin für die schwedische „Creative Industries“/  Stefanie Bechert von der Bundesinitiative der Kultur- und Kreativwirtschaft/ Dr. Bastian Lange vom Leibniz-Institut für regionale Geografie Leipzig/Multiplicities, Berlin/ Prof. Thomas Rempen, Kommunikationsdesigner/ Holm Friebe, Autor und Geschäftsführer der „Zentralen Intelligenz Agentur“ in Berlin/ Guido Heffels, Geschäftsführer der Agentur „Heimat“ in Berlin, Chris­toph Twickel, Journalist und Co-Initiator von “Not In Our Name, Marke Hamburg!”/ Eva Gronbach, Modeunternehmerin und Kuratorin aus Köln/ Lukas Hegemann, Autor und Vereinsmitglied von “zakk e.V.“.

Medienpartner von CREATIVE.HEIMAT ist 2010LAB, die den Tag do­kumentieren. Die Ergebnisse, Interviews und Statements aller Referen­ten finden Sie in Kürze auf http://www.labkultur.tv/home und www.creative.nrw.de.

Pressekontakt
CREATIVE.NRW, Carolin Paulus, paulus@creative.nrw.de,
Tel.: 0160-94612529

Hinweis an die Redaktionen:
Ein Foto der Veranstaltung mit Ministerin Thoben und den Referenten können Sie ab ca. 15.30 Uhr von unserer Homepage www.wirtschaft.nrw.de herunterladen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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