Türkei und Nordrhein-Westfalen – Ministerin Schwall-Düren will die bilaterale Zusammenarbeit weiter stärken

13. Dezember 2011

Türkei und Nordrhein-Westfalen – Ministerin Schwall-Düren will die bilaterale Zusammenarbeit weiter stärken

Die Landesregierung will die bereits intensiven Beziehungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Türkei weiter stärken.

Die Landesregierung will die bereits intensiven Beziehungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Türkei weiter stärken. Im Rahmen einer Fachveranstaltung zum Thema „Die Bedeutung der Türkei für Nordrhein-Westfalen und Perspektiven für die bilateralen Beziehungen“ in der Staatskanzlei in Düsseldorf betonte die Ministerin, dass die Türkei ein aufstrebender Standort wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Entwicklung sowie kultureller Kreativität sei.

Mit rund 125 Türkei-Experten und Multiplikatoren aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Soziales und Zivilgesellschaft / Partnerschaftsinitiativen aus Nordrhein-Westfalen, Berlin und Istanbul diskutierte die Ministerin die aktuelle und absehbare Entwicklung der Türkei; dies vor dem Hintergrund des Projektes einer neuen türkischen Verfassung, des stockenden EU-Beitrittsverfahrens und aktueller Einschränkungen der Pressefreiheit.

Ein weiterer Schwerpunkt der Fachveranstaltung in Kooperation mit der „Stiftung Zentrum für Türkei-Studien und Integrationsforschung“ (Essen) war die Frage, in welchen Feldern der bilateralen Beziehungen welche Akteure bereits engagiert sind, und inwieweit sie Chancen der Weiterentwicklung sehen. Eine große Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünschte weitere Gelegenheiten bzw. Foren, sich über den Stand der bilateralen Beziehungen auszutauschen, um auf diese Weise neue Aktivitäten und Projekte auf den Weg zu bringen. Ein weiterer Wunsch zielte auf vermehrte Gelegenheiten für die Begegnung der Menschen aus beiden Ländern. Der türkische Generalkonsul Kemal Basa (Köln) sprach sich für einen Lehrstuhl für Moderne Türkei-Studien an einer nordrhein-westfälischen Hochschule aus.

Ministerin Dr. Schwall-Düren betonte, dass heute ca. 800 000 Menschen mit türkischer Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen leben: deutsche Staatsbürger mit türkischen Wurzeln, türkische Staatsbürger und Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit. Sie betonte, dass diese vielen Menschen, die in beiden Ländern zu Hause sind, die engen Verflechtungen beförderten und oftmals wichtige „Brückenbauer“ seien.

Zu Beginn der Fachveranstaltung erklärte die Ministerin, dass die Erkenntnisse der letzten Wochen zu den Hintergründen der Gewalttaten gegen Menschen mit türkischen Wurzeln in unserem Land „uns alle geschockt“ haben. Sie brachte ihre tiefe Anteilnahme mit den Familien der türkischstämmigen Opfer der rechten Gewalt zum Ausdruck.

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