Mehr Tierschutz heißt auch mehr Schutz für Verbraucher

27. Januar 2011

Tierschutzbeirat konstituiert – Remmel: „Mehr Rechte für Tiere – das heißt auch mehr Schutz für Verbraucher"

Der neu berufene Tierschutzbeirat hat sich zum ersten Mal im Verbraucherschutzministerium getroffen. „Es ist wichtig, dass wir in einen breiten gesellschaftlichen Dialog über Tierschutz und den Wert des Lebens eintreten. Tierschutz in der Landwirtschaft ist immer auch Verbraucherschutz, das hat nicht nur der Dioxin-Skandal gezeigt“, sagte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Der neu berufene Tierschutzbeirat hat sich heute zum ersten Mal im Verbraucherschutzministerium getroffen. „Wir wollen Tieren zu mehr Rechten verhelfen. Zu unseren Zielen gehört, die qualvolle Zucht von Puten zu stoppen, die Käfighaltung von Hühnern abzuschaffen und das Schwänzebeißen bei Schweinen zu verhindern“, sagt Verbraucher­schutzminister Johannes Remmel. Der Beirat besteht seit Anfang der 1970er Jahre und berät die Landesregierung in Fragen des Tierschut­zes. Tierschützer, Tierärzte, Landwirte, Verbraucherschützer sowie Vertreter von Handel und Behörden werden für die Dauer von fünf Jahren in das Gremium berufen.
„Es ist wichtig, dass wir in einen breiten gesellschaftlichen Dialog über Tierschutz und den Wert des Lebens eintreten. Wir müssen überden­ken, wie wir Tiere halten und behandeln wollen – und wie wir sie besser schützen können. Und Tierschutz in der Landwirtschaft ist immer auch Verbraucherschutz, das hat nicht nur der Dioxin-Skandal gezeigt“, sagte Remmel. „Ich freue mich darauf, unsere Vorhaben mit Experten und Vertretern von Organisationen besprechen, die täglich mit dem Thema Tierschutz zu tun haben.“

Auf der Tagesordnung stehen in den kommenden Wochen und Monaten unter anderem die Haltung von Legehennen und Puten, aber auch die Entwicklung zu Großmastanlagen, die in Nordrhein-Westfalen geplante Einführung des Verbandsklagerechts für Tierschutzvereine, Hilfe des Landes bei der Kastration von Katzen und die Regelungen zur Haltung exotischer gefährlicher Tiere.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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