Münster: Untersuchungsamt auf dem neuesten Stand

26. August 2010

Technik auf neuestem Stand - Minister Remmel besucht integriertes Untersuchungsamt Münster

Umweltminister Remmel hat das Chemische und Vete­rinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe besucht. „Das Untersuchungsamt befindet sich technisch auf dem neuesten Stand. Für die Aufgaben der Zukunft, wie zum Beispiel im Nachweis von Nanopartikeln, ist das Untersuchungsamt sehr gut gerüstet“, so der Minister.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Johannes Remmel hat heute das Chemische und Vete­rinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA MEL) am Standort Münster besucht. Das CVUA MEL führt die Untersuchungen im Rahmen der amtlichen Lebensmittel-, Futtermittel- und Veterinärüber­wachung für den gesamten Regierungsbezirk Münster durch. Bei einem Rundgang informierte er sich über die technische Ausstattung und die Untersuchungsschwerpunkte. „Das Untersuchungsamt befindet sich technisch auf dem neuesten Stand. Für die Aufgaben der Zukunft, wie zum Beispiel im Nachweis von Nanopartikeln, ist das Untersuchungsamt sehr gut gerüstet“, so Remmel.

Das CUVA-MEL besitzt als einzige Institution in Deutschland und Eu­ropa Messeinrichtungen zum Nachweis von Nanopartikeln in Gebrauchsgegenständen, Kosmetika oder Lebensmitteln. Unter Nano­partikeln werden Teilchen mit einem Durchmesser kleiner als 100 Na­nometern (nm) verstanden. Diese Partikel haben wegen ihrer geringen Größe andere physikalische Eigenschaften als größere Teilchen des gleichen Stoffes. Diese Eigenschaften machen es möglich Stoffe, mit ganz neuen Eigenschaften herzustellen, wie zum Beispiel kratzfesten Autolack, schmutzabweisende Krawatten oder Sonnencremes, die bes­ser vor UV-Licht schützen.

„Trotz der nützlichen Eigenschaften die Nanopartikel haben können, müssen wir die Wirkung auf Mensch und Natur kritisch hinterfragen und erforschen. Dies ist bislang viel zu wenig geschehen“, erläuterte Minister Remmel nach dem Rundgang durch die Labore. „Die Aufgabe der Wis­senschaft ist es unter anderem, Teststrategien zu entwickeln, um mögli­che Gesundheitsgefahren zu ermitteln. Mit seinen Geräten zum Nach­weis von Nanopartikeln wird das CVUA-MEL einen ganz wichtigen Teil dazu beitragen.“ Darüber hinaus setzt sich Herr Minister Remmel nach­drücklich für eine Kennzeichnungspflicht für Nanopartikel in verbrauchernahen Produkten ein.

Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen drei integrierte Chemische und Veterinäruntersuchungsämter als Anstalten des öffentlichen Rechts. Sie sind aus dem Zusammenschluss von kommunalen Untersuchungs­ämtern und Staatlichen Veterinäruntersuchungsämtern im Rahmen der Neuorganisation der amtlichen Lebensmitteluntersuchung hervorgegan­gen. Neben dem Untersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) das CVUA Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) mit Sitz in Krefeld und das CVUA Ostwestfalen Lippe (CVUA-OWL) mit Sitz in Detmold. Ziel der Landesregierung ist es, auch in den Regierungsbezir­ken Arnsberg und Köln integrierte Untersuchungseinrichtungen zu bil­den. Weitere Informationen zum Thema Untersuchungsämter sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann.

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