Tagung zum Thema Freiraum in der Innenstadt

2. März 2012

Tagung zum Thema Freiraum in der Innenstadt / Minister Voigtsberger: Freiräume sind elementare Bestandteile von Stadt und müssen intelligent genutzt werden

Park- und Grünflächen, Baulücken, Brachen oder leerstehende Gebäude – Wie können diese innerstädtischen Freiräume genutzt werden? Welche Chancen bieten sich der Stadtentwicklung? Auf der „Tagung Innenstadt 2012“ des Netzwerks Innenstadt NRW haben am Donnerstag und Freitag (1. und 2. März) in Solingen mehr als 400 Teilnehmer und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen über die Bedeutung von Freiräumen in den Innenstädten diskutiert.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Park- und Grünflächen, Baulücken, Brachen oder leerstehende Gebäude – Wie können diese innerstädtischen Freiräume genutzt werden? Welche Chancen bieten sich der Stadtentwicklung?

Auf der „Tagung Innenstadt 2012“ des Netzwerks Innenstadt NRW haben am Donnerstag und Freitag (1. und 2. März) in Solingen mehr als 400 Teilnehmer und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen über die Bedeutung von Freiräumen in den Innenstädten diskutiert.

Bauminister Voigtsberger über die Fachtagung: „Freiräume sind elementare Bestandteile von Stadt. Für die Stadtentwicklung sind sie Herausforderung und gleichzeitig Chance. Im Rahmen der Städtebauförderung wird das Land auch künftig integrierte Erneuerungsprozesse und aktive Allianzen aus öffentlicher Hand, Bürgerschaft und Institutionen unterstützen, beispielsweise Immobilien- und Standortgemeinschaften.“

Bei der Tagung, die unter der Fragestellung „Findet Freiraum Innen statt?“ stand, wurde deutlich, dass innerstädtische Freiräume nicht nur aus sozialen und ökologischen Gründen von Bedeutung sind. So verwies u. a. Prof. Dr. Dietwald Gruehn von der TU Dortmund darauf, dass auch ökonomische Argumente für den Erhalt, die Pflege und Entwicklung von Freiräumen sprechen.
 
Anhand von Praxisbeispielen diskutierten die Teilnehmer auch wichtige Strategien und Spielregeln zur Aktivierung und Nutzung von Freiräumen im Sinne einer Zwischennutzung. Unter dem Thema „Aktionsraum Innenstadt“ ging es darüber hinaus um die Fragestellung: Wie öffentlich ist die Innenstadt, wer produziert überhaupt öffentliche Räume – und welche Auswirkungen haben diese Umstände auf die Nutzung?

Im Fokus der Abschlussdiskussion stand schließlich die Frage, welchen zukünftigen Herausforderungen sich Städte und Gemeinden im Umgang mit Freiräumen und öffentlichen Räumen stellen müssen. Dabei betonten die Teilnehmer auch die Bedeutung der Freiräume unter Aspekten des Klimawandels.

Die „Tagung Innenstadt 2012“ war bereits die dritte Veranstaltung des Netzwerks Innenstadt NRW. Sie fand diesmal in Kooperation mit der bdla-Landesgruppe NRW statt.
 
Das Netzwerk Innenstadt NRW ist ein freiwilliger Zusammenschluss von über 70 Städten und Gemeinden in NRW. Es bündelt die vielfältigen Erfahrungen und Lösungsansätze, die die Kommunen in der Praxis gesammelt haben und macht sie seinen Mitgliedern zugänglich. Unterstützt wird das Netzwerk Innenstadt NRW dabei durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Partner sind die kommunalen Spitzenverbände Städtetag Nordrhein-Westfalen und Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen.

Pressekontakt:

Ulrike Coqui, Telefon 0211/3843-1016, E-Mail: Ulrike.Coqui@mwebwv.nrw.de

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