Tag der Verkehrssicherheit: Verkehrsminister appelliert an Verantwortungsbewusstsein

15. Juni 2012

Tag der Verkehrssicherheit: Verkehrsminister appelliert an Verantwortungsbewusstsein / Minister Voigtsberger: Achtsamkeit gegenüber der eigenen Sicherheit wie auch gegenüber der Unversehrtheit anderer Verkehrsteilnehmer ist das Grundgebot im Verkehr

Zum bundesweiten „Tag der Verkehrssicherheit“ am 16. Juni hat Ver­kehrsminister Harry K. Voigtsberger alle Verkehrsteilnehmer zu Acht­samkeit und Verantwortungsbewusstsein aufgerufen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Zum bundesweiten „Tag der Verkehrssicherheit“ am 16. Juni hat Ver­kehrsminister Harry K. Voigtsberger alle Verkehrsteilnehmer zu Acht­samkeit und Verantwortungsbewusstsein aufgerufen.

Voigtsberger: „Wer heute eine neue Technik vorschlüge, bei deren An­wendung allein in NRW jährlich 78.653 Menschen verunglückten, davon 634 Todesopfer und 13.874 Schwerverletzte, den würden wir für ver­rückt erklären. Dies sind jedoch die Verkehrsunfallzahlen von 2011, die uns mahnen, niemals in unseren Bemühungen nachzulassen, die Zahl der Verkehrsopfer zu verringern. Dafür brauchen wir nicht nur hoch ent­wickelte passive Sicherheitssysteme, sondern in erster Linie ‚Fahrkultur’, das heißt Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein jedes Ver­kehrsteilnehmers“.

Jedes Jahr am dritten Samstag im Juni laden der Deutsche Verkehrs­sicherheitsrat (DVR), Verbände, Städte und Gemeinden zu Veranstal­tungen und Aktionen rund um das Thema Verkehrssicherheit ein. Ziel ist es, zu zeigen, wie jeder dazu beitragen kann, die Unfallzahlen zu sen­ken.

Voigtsberger: „Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle lassen sich unter der Überschrift ‚menschliches Versagen’ zusammenfassen: Überhöhte Geschwindigkeit, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss oder Fahren ohne Anlegen des Gurtes. Hier haben keine Sicherheitssysteme ver­sagt, hier ist häufig Fahrlässigkeit im Spiel.“

Daher verlangt Paragraph 1 der Straßenverkehrs-Ordnung zu Recht: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und ge­genseitige Rücksicht. Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhal­ten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“

Dies gilt insbesondere auch gegenüber den Verkehrsteilnehmern, die nicht durch Blech und Airbag geschützt sind: Fußgänger und Radfahrer. „Die dürfen aber umgekehrt auch nicht durch Ohrstöpsel oder andere Ablenkung auf eigene Achtsamkeit verzichten. Radfahrer sollten insbe­sondere als Vorbild für Kinder nur mit Helm fahren“, so Voigtsberger.

„Was mir besonders am Herzen liegt: Unsere Straßen sind auch Ar­beitsplatz für Straßenwärter, die täglich im fließenden Verkehr Straßen in Schuss halten, reinigen, verlorene Ladung einsammeln, Reparaturen durchführen. Deshalb sollten wir auch in Baustellen besonders aufmerk­sam fahren und keinesfalls die angeordnete Geschwindigkeit über­schreiten.“

Es ist gut, dass sich die Sicherheit der Fahrzeuge in den vergangenen Jahren erhöht hat. Moderne Bremsassistenzsysteme, die für neue LKW ab 2015 zur Pflicht werden, können weiter helfen, Unfallzahlen zu redu­zieren. Die Fahrzeugversicherer sollten weitere Anreize geben, um pas­siven Sicherheitssystemen zu noch mehr Verbreitung zu verhelfen.

„Lassen Sie sich nicht zu einer unbedachten Fahrweise hinreißen, son­dern fahren Sie immer mit einer der Situation angepassten Geschwin­digkeit. Die ‚Vision Zero – Null Verkehrstote’ wollen wir nicht aus den Augen verlieren“, forderte der Verkehrsminister.

Pressekontakt:
E-Mail: bernhard.meier@mwebwv.nrw.de
Telefon 0211/3843-1013

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