Studie zur Bedeutung industrieorientierter Dienstleistungen
22. November 2019

Studie zur Bedeutung industrieorientierter Dienstleistungen

Minister Pinkwart: Hervorragende Standortbedingungen lassen Unternehmensdienstleister stärker wachsen als im Bund

Industrieorientierte Dienstleistungen sind Motor der nordrhein-westfälischen Wirtschaft, sie wachsen in einigen Segmenten schneller als im Bundesdurchschnitt und tragen so erheblich zum Beschäftigungsaufbau bei.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Industrieorientierte Dienstleistungen sind Motor der nordrhein-westfälischen Wirtschaft, sie wachsen in einigen Segmenten schneller als im Bundesdurchschnitt und tragen so erheblich zum Beschäftigungsaufbau bei. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums. Überdurchschnittlich entwickelten sich insbesondere die Unternehmensdienste. Dazu zählen etwa Forschung und Entwicklung, Rechts- und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüfung.
 
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen bietet hervorragende Standortbedingungen für prosperierende Dienstleister, die eng in globale Wertschöpfungsnetzwerke der Industrie eingebunden sind. Besondere Potenziale bieten unsere attraktiven urbanen Metropolen, gute verkehrliche Anbindungen an andere Zentren in Europa, eine exzellente Hochschullandschaft und zahlreiche hochqualifizierte Fachkräfte. Besonders die Städte entlang des Rheins und im Ruhrgebiet sind auch für Verwaltungs- und Serviceniederlassungen globaler Industrieunternehmen äußerst attraktiv.“
 
Laut Studie ist eine zunehmende Orientierung an Dienstleistungen ein wichtiger Faktor für Umsatz und Geschäftserfolg der Industrie. Besonders so genannte hybride Wertschöpfungsmodelle sind deutschlandweit immer erfolgreicher. Im Zentrum stehen individuelle Lösungen, die die Unternehmen mithilfe komplexer Leistungsbündel und digitaler Technologien im Verbund mit klassischen Industrieprodukten anbieten. Zu den besonders eng mit der Industrie verbundenen Dienstleistungen zählen etwa Programmierung und elektronische Kommunikationsdienste, Unternehmensverwaltung, Marketing, Design, Architekturdienste sowie Logistik.
 
„Die Chancen der dienstleistungsorientierten Fertigung müssen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen noch viel stärker nutzen. Besonders in innovativen Anwendungen digitaler Technologien stecken für die Industrie noch viele ungenutzte Potentiale“, sagte Minister Pinkwart. „Auch mit dem heute vorgestellten neuen Spitzencluster Industrielle Innovationen fördern wir daher gezielt neue Geschäftsmodelle und innovative Verknüpfungen von digitalen Dienstleistungen mit industrieller Produktion.“
 
Zudem verbessert die Landesregierung die Standortbedingungen für einen erfolgreichen Industrie-Dienstleistungsverbund, in dem sie Gründungen fördert, die Digitalisierung unterstützt und mit ihren Entfesselungspaketen Unternehmen und Bürger von unnötiger Bürokratie befreit. Gleichzeitig investiert die Landesregierung in eine optimale Breitbandinfrastruktur und verbessert Forschung und Lehre an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen. Damit trägt sie zu einem inspirierenden Umfeld für Innovationen und neue, außergewöhnliche Lösungen bei.
 
Die im Auftrag des Wirtschafts- und Digitalministeriums vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Tübingen, dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe, und der Hochschule Bochum erstellte Studie „Wirtschaftliche Bedeutung industrieorientierter Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen“ steht zum Download auf www.wirtschaft.nrw bereit.
 

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