Familien stärken und Kinder in ihrer Entwicklung besser fördern

18. November 2009

Studie zum Thema Kindeswohlgefährdung / Minister Laschet: „Wir müssen Familien stärken und Kinder in ihrer Entwicklung besser fördern“

„Der Kinderschutz hat sich in Nordrhein-Westfalen seit 2005 strukturell deutlich verbessert, und auch die Sensibilität hinsichtlich der Gefährdungslagen von Kindern hat sich spürbar erhöht“, sagte heute Kinder- und Jugendminister Armin Laschet auf dem Fachkongress „Kindeswohlgefährdung - Kinder in riskanten Lebenssituationen“ in Duisburg.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Der Kinderschutz hat sich in Nordrhein-Westfalen seit 2005 strukturell deutlich verbessert, und auch die Sensibilität hinsichtlich der Gefährdungslagen von Kindern hat sich spürbar erhöht“, sagte heute (18. November 2009) Kinder- und Jugendminister Armin Laschet auf dem Fachkongress „Kindeswohlgefährdung - Kinder in riskanten Lebenssituationen“ in Duisburg. Laschet stellte die Ergebnisse der Studie „Kindeswohlgefährdung - Ursachen, Erscheinungsformen und neue Ansätze der Prävention“ vor. Danach ist es innerhalb von vier Jahren gelungen, Verantwortlichkeiten klarer zu formulieren und Kooperationsbemühungen stärker auszubauen sowie qualitativ zu verbessern.

„Die von der Landesregierung im letzten Jahr in Auftrag gegebene Studie ist die erste systematische wissenschaftliche Erhebung, die einen umfangreichen und umfassenden Einblick in die Gefährdungssituationen von Kindern in Nordrhein-Westfalen ermöglicht“, so der Minister. Damit sei sie eine bedeutsame Grundlage für politische Entscheidungen und fachliche Planungen.

„Es ist wichtig, die Belastungssituationen in Teilen der Gesellschaft, die für Kinder zu einem Risiko werden können, zu erkennen und Strategien der Vorbeugung und der frühen Förderung zu entwickeln, mit denen wir Kinder wirksam fördern können. Kinderfreundlichkeit darf keine Leerformel sein, sondern muss von allen ganz konkret gelebt werden“, so Laschet.

Auf dem Fachkongress diskutierten rund 300 Fachleute aus Politik und Praxis, aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe sowie aus Schule, Gesundheitswesen und Justiz über das Verhältnis von Prävention und Intervention, die Verbesserung von Organisationsformen und Fachkonzepten und personelle und finanzielle Ressourcen.

Trotz der weitgehend positiven Ergebnisse der Studie wies Minister
Laschet auch darauf hin, dass der psychische Druck auf die Fachkräfte wachse und die Arbeitsbelastungen in den Jugendämtern zunähmen. Auch in Zukunft sei mit einer steigenden Nachfrage nach Erziehungsberatung und Vollzeitpflege für junge Kinder zu rechnen.

Zum Thema Kinderschutz hat das Familienministerium jüngst eine Broschüre unter dem Titel „Wir kümmern uns! Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen“ herausgegeben. Die Broschüre soll allen Verantwortlichen in der Jugendhilfe und deren Kooperationspartner einen Überblick über die vorhandenen Instrumente zum Schutz der Kinder in Nordrhein-Westfalen geben.

Die Handreichung „Wir kümmern uns! Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen“ kann unter www.mgffi.nrw.de/publikationen unter der Bestellnummer 1080 bestellt werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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