Minister Remmel weiht erstes Mikro-Pellet-Heizkraftwerk ein

28. Januar 2011

Strom und Wärme aus Holz: Minister Remmel weiht erstes Mikro-Pellet-Heizkraftwerk in Nordrhein-Westfalen ein

Klimaschutzminister Remmel hat das erste Mikro-Pellet-Blockheizkraftwerk in Nordrhein-Westfalen eingeweiht. Die Anlage ver­sorgt einen landwirtschaftlichen Betrieb in Schmallenberg-Selkentrop mit Energie und Wärme aus Holzpellets. „Mikro-Blockheizkraftwerke sind ein wichtiger Schritt hin zu einer dezentralen Energieversorgung“, sagt Johannes Remmel.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Klimaschutzminister Johannes Remmel hat das erste Mikro-Pellet-Blockheizkraftwerk in Nordrhein-Westfalen eingeweiht. Die Anlage ver­sorgt einen landwirtschaftlichen Betrieb in Schmallenberg-Selkentrop mit Energie und Wärme aus Holzpellets. „Mikro-Blockheizkraftwerke sind ein wichtiger Schritt hin zu einer dezentralen Energieversorgung“, sagt Johannes Remmel. Das Grundprinzip der Kraft-Wärmekopplung besteht darin, dass die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme sinnvoll genutzt wird.

Eine Besonderheit des Pellet-Heizkraftwerks liegt darin, dass es nur den Strom und die Wärme produziert, die tatsächlich gebraucht werden. Die Anlage ist deshalb sehr effizient und nutzt über 90 Prozent der im Holz enthaltenen Energie. „Die Entwicklung eines Mikro-Blockheizkraftwerkes für Holzpellets bringt uns der Vision einer dezentralen regenerativen Energieversorgung ein Stück näher. Ich freue mich, dass die Anlage von einem Hersteller aus Nordrhein-Westfalen stammt“, so Minister Remmel. „Neben den richtigen politischen Rahmenbedingungen brauchen wir Pioniere, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und uns auf die Sprünge helfen in Sachen ‚ökologischer Industrie’“, sagte Minister Remmel. Um die prototypisch entwickelte Anlage an die Markt­reife heranzuführen, hat das Land Nordrhein-Westfalen durch den Landesbetrieb Wald NRW und Holz drei Demonstrationsanlagen, die mit Holzpellets betrieben werden, gefördert. Es besteht nun die Möglichkeit, die Serienreife zu erproben und erste Erfahrungen im Dauereinsatz zu gewinnen.

„Für die Landesregierung ist der Klimaschutz ein zentrales Anliegen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen in NRW bis 2020 um mindestens 25 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Um das Ziel zu erreichen, müssen der Energieverbrauch gesenkt und regenerative Energien deutlich stärker genutzt werden“, sagt Remmel. Außerdem soll der Wirkungsgrad bei der Energieerzeugung verbessert werden. „Dezentrale, effiziente und klimafreundliche Kraft-Wärme-Kopplung hilft, unsere Klimaschutzziele zu erreichen“, so Remmel.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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