Steuerzahler können gespeicherte Steuer-Daten prüfen

29. September 2011

Steuerzahler können gespeicherte Steuer-Daten prüfen / In den kommenden Wochen werden alle Arbeitnehmer per Post über ihre persönlichen Elektronischen LohnSteuerabzugsMerkmale (ELStAM) informiert

In den kommenden Wochen werden bundesweit rund 40 Millionen Arbeitnehmer von ihrer jeweiligen Finanzverwaltung per Post über die ab dem 1. Januar 2012 gültigen Steuer-Daten informiert. Damit erhalten die Bürger die Gelegenheit, ihre „Elektronischen LohnSteuerabzugsMerkmale“ (ELStAM) zu überprüfen und gegebenenfalls beim zuständigen Finanzamt zu korrigieren.

Das Finanzministerium teilt mit:

In den kommenden Wochen werden bundesweit rund 40 Millionen Arbeitnehmer von ihrer jeweiligen Finanzverwaltung per Post über die ab dem 1. Januar 2012 gültigen Steuer-Daten informiert. Damit erhalten die Bürger die Gelegenheit, ihre „Elektronischen LohnSteuerabzugsMerkmale“ (ELStAM) zu überprüfen und gegebenenfalls beim zuständigen Finanzamt zu korrigieren.

Das Finanzministerium empfiehlt, Korrekturen zur Änderung der persönlichen ELStAM über den Postweg einzureichen.

Formulare sind in den Finanzämtern erhältlich, können aber auch über das Internet unter www.fm.nrw.de/go/elstamkorrektur abgerufen werden.

Die Lohnsteuerkarte auf Papier hat im kommenden Jahr endgültig ausgedient. In diesem Jahr war übergangsweise die Lohnsteuerkarte aus dem Jahr 2010 noch gültig. Ab dem nächsten Jahr werden die Lohnsteuerabzugsmerkmale wie Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Kirchensteuermerkmal und Freibeträge in einer Datenbank der Finanzverwaltung gespeichert und dem Arbeitgeber in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden. Der Vorteil: Künftig wird die Kommunikation zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Finanzämtern und Meldebehörden durch das papierlose Verfahren erheblich vereinfacht. 

Die Lohnsteuerdaten werden unter strikter Beachtung des Datenschutzes gespeichert und übermittelt. So ist eine Einsichtnahme des Arbeitnehmers nur mit der persönlichen Identifikationsnummer möglich.

Außerdem ist nur der aktuelle Arbeitgeber zum Abruf der ELStAM befugt. Arbeitnehmer können außerdem den Abruf für einzelne oder alle Arbeitgeber sperren. Darüber hinaus werden alle Abrufe protokolliert.

Mehr Informationen zur elektronischen Lohnsteuerkarte finden Sie im Internet unter www.fm.nrw.de/go/elstam. Hier finden Sie auch Antworten zu häufig gestellten Fragen (sog. FAQ). Bei weiteren Fragen zur Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte steht auch eine Hotline zur Verfügung:
E-Mail: elstam-hotline@elster.de   
Telefon: 01805/23 50 99
(14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max.  42 Cent/Min.)

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Finanzministeriums, Telefon 0211 4972-5004.

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