Steuerfahndung in NRW überdurchschnittlich erfolgreich

3. August 2011

Steuerfahndung und Betriebsprüfung in NRW überdurchschnittlich erfolgreich

2010 haben die nordrhein-westfälischen Außenprüfer dem Land erneut im Bundesvergleich überdurchschnittlich hohe Einnahmen für die Landeskasse beschert: Insgesamt wurden fast fünf Milliarden Euro zusätzliche Steuern festgesetzt.

Außenprüfer erzielten 2010 mit insgesamt fast fünf Milliarden Euro mehr als ein Viertel des gesamten bundesweiten steuerlichen Mehrergebnisses / Ankauf der Steuer-CDs ebenfalls lohnend

Das Finanzministerium teilt mit:

2010 haben die nordrhein-westfälischen Außenprüfer dem Land erneut im Bundesvergleich überdurchschnittlich hohe Einnahmen für die Landeskasse beschert: Insgesamt wurden fast fünf Milliarden Euro zusätzliche Steuern festgesetzt.

Bei 44.644 abgeschlossenen Fällen erzielten die Betriebs- und Konzernprüfer im vergangenen Jahr ein zusätzliches Prüfungsergebnis in Höhe von rund 4,2 Milliarden Euro - bundesweit kamen insgesamt rund 16,8 Milliarden Euro bei 211.543 Prüfungen zusammen. Auch beim durchschnittlichen Jahresergebnis je Betriebsprüfer liegt NRW mit einem Betrag von 1.332.722 Euro je Prüfer über dem bundesweiten Durchschnitt von 1.129.199 Euro.

Genauso erfolgreich im bundesweiten Vergleich sind die nordrhein-westfälischen Steuerfahnder. Sie setzten im vergangenen Jahr endgültige Mehrsteuern von rund einer halben Milliarde Euro fest. Das sind mehr als 26 Prozent des bundesweiten Gesamtmehrergebnisses. Das durchschnittliche rechtskräftige Mehrergebnis eines Steuerfahnders in NRW betrug dabei 762.657 Euro. Bundesweit waren es durchschnittlich 724.064 Euro je Prüfer.

Zusätzlich kamen im Zusammenhang mit steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahren in NRW noch Geldzahlungen in Höhe von insgesamt rund 22 Millionen Euro hinzu. Auch der Kauf von Steuer-CDs hat sich für das Land gelohnt. Schon vor einer möglichen Einigung Deutschlands mit der Schweiz über ein neues Doppelbesteuerungsabkommen hatte NRW mit dem Ankauf von Steuer-CDs Maßnahmen ergriffen, um hinterzogenes Geld der Besteuerung zu unterwerfen. Seit Ankauf der Schweizer Steuerhinterziehungsdaten kamen durch 5.872 Selbstanzeigen im Zusammenhang mit Kapitaleinkünften bei Schweizer Banken schätzungsweise rund 300 Millionen Euro zusammen.

Die Landesregierung wird die Steuerprüfungen noch weiter intensivieren. Im September wird die Aufstockung des Personals um 200 zusätzliche Prüfer abgeschlossen sein. „Mit zusätzlichen Betriebsprüfern verbessert das Land NRW nicht nur die Einnahmen, sondern sorgt auch für mehr Steuergerechtigkeit“, sagte Finanzminister Norbert Walter-Borjans.

Allerdings kommen die Erlöse dem Land nur zu etwas mehr als einem Drittel zugute: ein Teil fließt zum Bund und ein weiterer in den Länderfinanzausgleich.

Mehr Informationen und Tabellen über Mehrergebnisse in den einzelnen Bereichen unter www.fm.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Finanzministeriums, Telefon 0211 4972-5004.

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