Startschuss für „newPark“-Projekt in der Emscher-Lippe-Region

4. Mai 2009

Startschuss für „newPark“-Projekt in der Emscher-Lippe-Region: Ministerin Christa Thoben überreicht Zuwendungsbescheid / Land fördert Planungskosten zu 90 Prozent / „newPark wird bundesweit beispielgebend für moderne Ansiedlungspolitik sein“

Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte heute in Datteln den Zuwendungsbescheid über 2,9 Millionen Euro für die Planungsphase des newPark-Projektes an Karl-F. Schulte-Uebbing, den Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der newPark GmbH.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte heute in Datteln den Zuwendungsbescheid über 2,9 Millionen Euro für die Planungsphase des newPark-Projektes an Karl-F. Schulte-Uebbing, den Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der newPark GmbH. Damit fördert das Land 90 Prozent der Planungskosten und gibt den Startschuss für die Entwicklung des Industrieparks auf Dattelner Stadtgebiet. Zu den Planungskosten gehören unter anderem die Bauplanung, Umwelt- und Straßenplanung sowie die Projektsteuerungskosten.

„Mit der Realisierung von newPark entwickeln wir im nördlichen Ruhrge­biet ein Areal von europaweiter Bedeutung. Nordrhein-Westfalen ge­winnt damit im internationalen Standortwettbewerb eine Spitzenposition, weil wir so endlich auch ein Angebot für ansiedlungswillige Unterneh­men mit größerem Flächenbedarf in dieser Region haben“, sagte Ministerin Thoben.

newPark ist das erste Industriegebiet in Nordrhein-Westfalen, das nicht nur im regionalen Konsens sondern auch in überregionaler Trägerschaft verwirklicht wird. Die Emscher-Lippe-Region will gemeinsam mit ihren Nachbarn von einer 500 ha Gesamtfläche auf vorerst 320 ha einen Industriepark errichten und nationalen und internationalen Unternehmen ein attraktives, hochmodernes und wettbewerbsfähiges Angebot für großflächige Industrieansiedlungen machen. In einem Gutachten hat das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im Jahr 2005 die strukturpolitische Bedeutung von newPark analysiert und bis zu 23.000 - 24.000 neue Arbeitsplätze prognostiziert. Ein sehr hohes Ansiedlungspotenzial wird in der Energie- und Umwelttechnikbranche gesehen. Nach der aktuellen Planung sind erste Ansiedlungen auf der newPark-Fläche ab 2013 möglich.

„Ich bin überzeugt, dass wir hier in den kommenden Jahren gemeinsam mit dem Ruhrgebiet einen Zukunftsstandort für Nordrhein-Westfalen schaffen, an dem tausende innovativer Arbeitsplätze entstehen. Mit Wirkungen für die gesamte Region: Durch die Ansiedlungen im newPark können zahlreiche, zusätzliche Arbeitsplätze bei Zulieferern oder unter-nehmensnahen Dienstleistungsunternehmen im ganzen Ruhrgebiet entstehen. Damit profitiert die Metropole Ruhr insgesamt von diesem neuen Industriegebiet“, so die Ministerin. Das sei einer der Gründe, weshalb die Landesregierung den Planungsprozess, die weitere Ent­wicklung und die Vermarktung der Fläche energisch voran trieben.

„Das Leitthema von newPark fügt sich zudem hervorragend in die hiesige Region ein. Die wirtschaftliche Bedeutung der Energiebranche ist für die Emscher-Lippe-Region groß. Das belegen sowohl das dichte Netz von Forschungseinrichtungen, als auch die große Anzahl von be­reits ansässigen Unternehmen“, so die Ministerin.

„newPark ist auch ein Projekt, das einen bedeutenden Beitrag zu unse­rer Clusterpolitik leisten kann, mit der wir gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft Innovationen entlang der jeweiligen Wertschöpfungs­ketten voran treiben wollen“, so noch einmal die Ministerin. „Wir schaffen mit newPark den Rahmen, um unsere internationale Wett­bewerbsfähigkeit zu stärken. Das ist die wichtigste Voraussetzung für mehr Wachstum und Beschäftigung. Ich denke, dieses Modell wird bundesweit beispielgebend für eine moderne Ansiedlungspolitik sein.“

 

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