Startschuss für den „Blauen Turm Herten“

21. Januar 2009

Startschuss für den „Blauen Turm Herten“ / Meilenstein für die Wasserstofftechnologie / Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreicht Zuwendungsbescheid

Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte heute den Zuwendungsbescheid für das Demonstrationsprojekt „Blauer Turm“. Der „Blaue Turm“ ist ein wichtiger Baustein für das Wasserstoffkompetenz-Zentrum der Stadt Herten. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt in den kommenden Jahren mit insgesamt 7,1 Millionen Euro.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte heute in Anwesenheit von Verantwortlichen der Stadt Herten und des Investors den Zuwendungsbescheid für das Demonstrationsprojekt „Blauer Turm“ an den Geschäftsführer Dr. Heinz-Jürgen Mühlen der H2 Herten GmbH. Der „Blaue Turm“ ist ein wichtiger Baustein für das Wasserstoffkompetenz-Zentrum der Stadt Herten auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „Ewald“. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt in den kommenden Jahren mit insgesamt 7,1 Millionen Euro.

„Mit der Realisierung des „Blauen Turms“ wird eine innovative Verfahrenstechnologie umgesetzt, die einmal mehr die Spitzenstellung Nordrhein-Westfalens in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie untermauert. Solche Effizienztechnologien belegen die Wett­bewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und leisten einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute, 21.01.2009, in Herten. Die Fa. H2Herten GmbH beabsichtigt, die Anlage noch in 2009 in Betrieb zu nehmen. 

Mit dem „Blauen Turm Herten“ soll erstmals eine 13 Megawatt starke Prototypanlage zur Erzeugung und energetischen Nutzung von Wasser­stoff aus Biomasse verwirklicht werden. Das dieser Anlage zugrunde liegende Verfahren ist von dem Techniker Dr. Heinz-Jürgen Mühlen erfunden und entwickelt worden. Mit dem „Blauen Turm“ wird diese neuartige Verfahrenstechnologie erstmals im großtechnischen Maßstab demonstriert, dass dabei gewonnene Produktgas aus Biomasse (Grünabfälle) kann direkt für den Betrieb von Gasmotoren oder zur Herstellung von Wasserstoff genutzt werden. Der „Blaue Turm“ schließt an eine ganze Reihe vorausgehender Forschungsprojekte, die zum Teil ebenfalls durch das Land gefördert wurden.

Die Solar Milennium AG aus Erlangen beteiligt sich mit mehr als 13 Mil­lionen Euro an der Realisierung des aktuellen Vorhabens in Herten. Sie will das gewonnene Produktgas im Rahmen eines Hybridantriebs in solar-thermischen Kraftwerken einsetzen und damit den Grundlastbedarf „rund um die Uhr“, also auch zu den Tageszeiten, zu denen Sonnenenergie nicht zur Verfügung steht, decken.

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