Startercenter NRW beraten rund 110.000 potenzielle Gründer im Jahr – Gründungszahlen wegen gestrichener Bundesförderung rückläufig

17. Juni 2013
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Die STARTERCENTER NRW haben im vergangenen Jahr knapp 110.000 Gründungsinteressierte über Bedingungen und Chancen einer Existenzgründung informiert. Darunter waren mehr als 20.000 Menschen, die sich in einem der landesweit 82 STARTERCENTER intensiv zu einem konkreten Vorhaben beraten ließen. „Für unseren Wirtschaftsstandort ist es von größter Bedeutung, Menschen für die Selbstständigkeit zu gewinnen und sie dafür fit zu machen. Die Startercenter mit ihrem unabhängigen Beratungsangebot sind dabei unersetzlich – gerade angesichts rückläufiger Gründungszahlen“, betonte Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Rund 73.600 Unternehmen sind im Jahr 2012 in Nordrhein-Westfalen in Form einer Existenzgründung neu entstanden. Das sind 10.900 weniger als 2011, ein Rückgang von 12,9 Prozent. Deutschlandweit haben sich die Gründungszahlen sogar um 13,7 Prozent verringert. Das ergaben Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn.

Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie
Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Minister Duin: Gründergeist ist für den Wirtschaftsstandort von größter Bedeutung. NRW hat erfolgreiche Beratungsangebote

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk teilt mit:

Die STARTERCENTER NRW haben im vergangenen Jahr knapp 110.000 Gründungsinteressierte über Bedingungen und Chancen einer Existenzgründung informiert. Darunter waren mehr als 20.000 Menschen, die sich in einem der landesweit 82 STARTERCENTER intensiv zu einem konkreten Vorhaben beraten ließen. „Für unseren Wirtschaftsstandort ist es von größter Bedeutung, Menschen für die Selbstständigkeit zu gewinnen und sie dafür fit zu machen. Die Startercenter mit ihrem unabhängigen Beratungsangebot sind dabei unersetzlich – gerade angesichts rückläufiger Gründungszahlen“, betonte Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Rund 73.600 Unternehmen sind im Jahr 2012 in Nordrhein-Westfalen in Form einer Existenzgründung neu entstanden. Das sind 10.900 weniger als 2011, ein Rückgang von 12,9 Prozent. Deutschlandweit haben sich die Gründungszahlen sogar um 13,7 Prozent verringert. Das ergaben Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn.

Die Ursachen sind einerseits die gute konjunkturelle Entwicklung sowie der stabile Arbeitsmarkt, die sich dämpfend auf das Gründungsgeschehen auswirken. Zum anderen hat die Bundesregierung den Zuschuss für jene Gründungen, die aus der Arbeitslosigkeit erfolgen, Ende 2011 von einer Pflicht- in eine Ermessensleistung umgewandelt. Die Folge war ein massiver Einbruch der Gründungszahlen: In Nordrhein-Westfalen von fast 22.000 geförderten Fällen 2011 auf nur noch rund 5.500 im vergangenen Jahr – ein Rückgang um 79,9 Prozent bzw. 16.400 Fälle. „Dieser Einbruch bei den Gründungen aus der Arbeitslosigkeit ist besorgniserregend. Die Bundesregierung muss ihre Fehlentscheidung korrigieren und auch damit für ein besseres Gründungsklima sorgen“, forderte Duin.

Durch diese Kürzungen sind die Kleingewerbegründungen deutlicher zurückgegangen als die sogenannten Betriebsgründungen, bei denen mindestens ein Mitarbeiter eingestellt wird bzw. eine Eintragung ins Handelsregister oder in die Handwerksrolle erfolgt. Diese gelten als wirtschaftlich substanzhaltiger. In nur noch knapp 50.000 Fällen, das sind 67 Prozent aller Gründungen, entschieden sich die Gründer für das Kleingewerbe. Die Zahl lag damit um 15 Prozent unter dem Vorjahres-wert. Bei den 17.000 Betriebsgründungen im Jahr 2012 betrug der Rückgang dagegen nur neun Prozent. 

Informationen der STARTERCENTER NRW finden sich im Internet unter www.startercenter.nrw.de und www.facebook.de/startercenternrw.

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