Gute Beratung: Startercenter NRW arbeiten erfolgreich

2. Mai 2010

STARTERCENTER NRW begleiten bereits jedes dritte Gründungsvorhaben im Land / Ministerin Christa Thoben: Existenzgründer erhalten qualitativ anspruchsvolle Beratung

Jede dritte Existenzgründung wird durch eines der 82 STARTERCENTER NRW begleitet. Die Analyse von Wirtschaftsministerin Thoben belegt: Rund 54 Prozent der Beratenen wollten sich aus der Arbeitslosigkeit selbstständig machen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Jede dritte Existenzgründung in Nordrhein-Westfalen wird mittlerweile durch eines der 82 STARTERCENTER NRW im Lande begleitet. Das belegt eine aktuelle Analyse der Daten für das Jahr 2009. Von den rund 90.000 Gründungen des vergangenen Jahres wurden knapp 30.000 durch ein STARTERCENTER NRW begleitet. Rund 54 Prozent der Beratenen wollten sich danach aus der Arbeitslosigkeit selbstständig machen. Schwerpunkt der Beratungen lag klar bei Dienstleistungen und Handwerk. 

„Die STARTERCENTER NRW entwickeln sich damit zu einer echten Erfolgsgeschichte. Die Analyse belegt, dass Gründerinnen und Gründer dieses bundesweit einmalige Beratungsangebot annehmen. Die qualitativ anspruchsvolle Gründungsberatung im ganzen Land sorgt dafür, dass Gründungen stabiler sind, mehr Wachstum aufweisen und mehr Arbeitsplätze schaffen“, sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Die STAR-TERCENTER NRW seien ein zentraler Baustein für eine Kultur der Selbstständigkeit, denn sie helfen Gründungstalente zu entwickeln, sie Schritt für Schritt aufzubauen und schließlich an den Start zu bringen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • Insgesamt hatten sich mehr als 140.000 Gründerinnen und Gründer an die STARTERCENTER NRW gewandt, um Informationen zum Thema Selbstständigkeit und Unternehmensgründung zu erhalten.
  • Die meisten Gründerinnen und Gründer (44 Prozent), die sich beraten ließen, waren zwischen 30 und 45 Jahren, 22 Prozent waren über 45 Jahre alt, 16 Prozent unter 30 Jahre.
  • Die Mehrheit (32 Prozent) der Gründerinnen und Gründer beabsichtigten, sich im Dienstleistungsbereich selbstständig zu machen, gefolgt von Gründungsabsichten im Handwerk (28 Prozent), im Handel (14 Prozent), den Freien Berufen (10 Prozent) und der Gastronomie (6 Prozent).
  • 33 Prozent der Beratenen waren Frauen.
  • 54 Prozent wollten sich aus der Arbeitslosigkeit  heraus selbstständig machen, 22 standen in einem Beschäftigungsverhältnis.
  • Bei knapp dreiviertel der Beratungen handelte es sich um Neugründungen, jedes zehnte Beratungsgespräch hatte die Übernahme eines bestehenden Betriebes zum Ziel.

Die STARTERCENTER NRW haben jetzt ihr Informationsangebot weiter verbessert. Gründerinnen und Gründer können sich auf der neu gestalteten Internetseite www.startercenter.nrw.de über das umfangreiche Beratungsspektrum dieser zentralen Anlaufstellen für Existenzgründer in Nordrhein-Westfalen noch umfassender informieren. Ein Gründungsleitfaden fasst die wichtigsten Informationen zusammen, die Gründerinnen und Gründer bei der Vorbereitung tragfähiger Gründungskonzepte und der Erarbeitung von entsprechenden Businessplänen beachten müssen.

Wie das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund oder auch die Europäischen Union Gründern mit Startkapital helfen, ist unter dem Thema Finanzierung und öffentliche Förderung gebündelt. Der Gründungsservice bietet für den Start in die Selbstständigkeit Planungshilfen wie Checklisten, Leitfäden und Onlinetools. Und – mit einem Mausklick auf der Landkarte der STARTERCENTER NRW finden Existenzgründer sofort das entsprechende STARTERCENTER NRW und den Ansprechpartner in ihrer Region.

In den STARTERCENTER NRW arbeiten Kammern und Wirtschaftsförderungen zum Vorteil der Gründer in einer Anlaufstelle zusammen. Hier gehen die betriebswirtschaftliche Gründungsberatung Hand in Hand mit einer  Beratung zu den erforderlichen Gründungsformalitäten. Damit können frühzeitig Fehlplanungen und kostenintensive Fehlinvestitionen vermieden werden. Zudem wird durch den Formularserver NRW, der in allen STARTERCENTER NRW angeboten wird, unter fachkundiger Anleitung ein erheblicher Teil des „Papierkriegs“ deutlich reduziert. Der Formularserver kann auch online unter www.startercenter.nrw.de genutzt werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837-2417.

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