Start des neuen Hochschulzulassungs­verfahrens ausgesetzt

12. April 2011

Start des neuen Hochschulzulassungs­verfahrens ausgesetzt: NRW-Hochschulen sind dennoch gut auf den erwarteten Bewerberansturm vorbereitet / Wissenschaftsministerium begrüßt Entscheidung des Stiftungsrats

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte zur vom Stiftungs­rat beschlossenen Verschiebung des dialogorientierten Servicever­fahrens: „Im Interesse der Studienbewerberinnen und -bewerber ist die spürbare Verbesserung des Zulassungsverfahrens für Orts-NC-Studiengänge wichtig. Dabei gehen jedoch Qualität, Verfahrens- und Rechtssicherheit für die Bewerberinnen und Bewerber vor Geschwin­digkeit."

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte zur heute vom Stiftungs­rat beschlossenen Verschiebung des dialogorientierten Servicever­fahrens: „Im Interesse der Studienbewerberinnen und -bewerber ist die spürbare Verbesserung des Zulassungsverfahrens für Orts-NC-Studiengänge wichtig. Dabei gehen jedoch Qualität, Verfahrens- und Rechtssicherheit für die Bewerberinnen und Bewerber vor Geschwin­digkeit. Zum jetzigen Zeitpunkt ist kein reibungsloser Betrieb des bun­desweiten Online-Zulassungsverfahrens gewährleistet. In Nordrhein-Westfalen muss jedoch niemand befürchten, deshalb sein Studium nicht zum nächsten Wintersemester aufnehmen zu können.“ Die Ministerin betonte, die NRW-Hochschulen hätten die aktuelle Situation nicht zu verantworten. „Sie sind gut vorbereitet und haben sich rechtzeitig um Alternativen gekümmert“, so Ministerin Schulze. Im kommenden Semester stehen nochmals die bisherigen Verfahren zur Studienplatzvergabe und die Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz zur Verfügung.

„Aus nordrhein-westfälischer Sicht ist es wichtig, dass wir ein bundes­weit einheitliches Online-Bewerbungsverfahren bekommen, das spätestens mit dem doppelten Abiturjahrgang 2013 stabil läuft. Von einem solchen System profitieren alle: Die Studieninteressierten müssen sich in zulassungsbeschränkten Studiengängen nur noch einmal bewerben und erhalten schneller als bisher die Zusage für einen Studienplatz. Zugleich entfällt für die Hochschulen das langwierige Nachrückerverfahren, bei dem in der Vergangenheit letztlich immer noch Studienplätze frei geblieben sind. Da ein reibungsloser flächen­deckender Einsatz des Systems derzeit nicht garantiert werden kann, ist es besser, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, als auf etwas zu setzen, das noch nicht wirklich funktioniert“, sagte Schulze.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.