Starke Forschung Chemie.NRW

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
16. März 2017

Starke Forschung Chemie.NRW: Land unterstützt Hochschulen bei der Einwerbung von Drittmitteln

Bis zu 180.000 Euro für Projektkoordination und Antragsstellung von Verbundforschungsvorhaben mit chemischem Schwerpunkt

Anträge für große Verbundvorhaben sind zeitaufwändig und müssen zwischen den Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern koordiniert werden. Um Anträge für große Verbundvorhaben entsprechend vorzubereiten und damit die Förderchancen zu erhöhen, fördert das Land Projekte mit bis zu 30.000 Euro für sechs Monate.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Anträge für große Verbundvorhaben sind zeitaufwändig und müssen zwischen den Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern koordiniert werden. Um Anträge für große Verbundvorhaben entsprechend vorzubereiten und damit die Förderchancen zu erhöhen, fördert das Land Projekte mit bis zu 30.000 Euro für sechs Monate.
 
Der innovativen Forschung in der Chemie und den angrenzenden Fachgebieten kommt eine zentrale Bedeutung für Beiträge zu Ressourcenschonung, Entwicklung alternativer Rohstoffe und Prozesse sowie Klimawandel zu: „Wir müssen Wissen, Kompetenzen und Infrastruktur stärker bündeln. Die zukünftigen Herausforderungen in diesem Bereich sind so komplex, dass nur hochschul- und disziplinübergreifende Verbundforschung geeignet ist, sie zu lösen‟, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
 
Durch das Programm „Starke Forschung Chemie.NRW“ werden an Lehrstühlen der Hochschulen des Landes NRW jeweils eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter für bis zu sechs Monate finanziert, um einen Förderantrag für ein aussichtsreiches, komplexes Verbundforschungsvorhaben mit chemischem Schwerpunkt zu erarbeiten und bei einem Drittmittelgeber einzureichen. Neben der Erstellung des Antrags soll so auch maßgeblich die Kommunikation mit den Verbundpartnern sowie die Koordination unterstützt werden.
 
Das Land unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Natur- und Ingenieurwissenschaften in Nordrhein-Westfalen, sich mit ihren innovativen, interdisziplinären Forschungsprojekten an Förderprogrammen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Bundes (z.B. BMBF), der EU oder von anderen Fördermittelgebern wie z.B. Stiftungen zu beteiligen.
 
Es wurden sechs Vorhaben von einer unabhängigen Jury zur Förderung empfohlen:
 
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Leuchtstoffe, molekulare Magnete und Recycling: Experimente und Berechnungen zur elektronischen Struktur und dem chemischen Verhalten von Verbindungen der Lanthaniden
 
Universität Duisburg-Essen
Heterogene Oxidationskatalyse in der Flüssigphase
 
Universität Paderborn
Entwicklung neuartiger, umweltfreundlicher halogenfreier Flammschutzmittel für thermoplastische Kunststoffe
 
Fachhochschule Bielefeld
Biopolymer-Textilien mit integrierten bzw. adhärenten Mikroalgen zur Produktion von Biomasse und Naturstoffen im Vertical Farming
 
Universität Siegen
Entwicklung flexibler chemischer Methoden für die selektive und effiziente Detektion von Pilzen und Bakterien
 
Hochschule Hamm-Lippstadt
Polylactid als optisches Material
 

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