Städtebaukongress diskutiert Strategien für die Zukunft der Städte

25. Januar 2010

Städtebaukongress diskutiert Strategien für die Zukunft der Städte – Renaissance des Regionalen und die Attraktivität der Nähe

Knapp 800 Experten aus Wissenschaft und Verwaltung, Wirtschaft und Politik haben Lösungen für die zukünfti­gen Herausforderungen an die Städte diskutiert. „In den Städten kon­zentrieren sich die Probleme unserer Gesellschaft. Gleichzeitig ent­wickeln sich hier die Ideen und Konzepte, um die Aufgaben zu bewälti­gen“, sagte Bauminister Lutz Lienenkämper.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Knapp 800 Experten aus Wissenschaft und Verwaltung, Wirtschaft und Politik haben am Montag (25. Januar 2010) Lösungen für die zukünfti­gen Herausforderungen an die Städte diskutiert. „In den Städten kon­zentrieren sich die Probleme unserer Gesellschaft. Gleichzeitig ent­wickeln sich hier die Ideen und Konzepte, um die Aufgaben zu bewälti­gen“, sagte Bauminister Lutz Lienenkämper in Bonn. Besonders dring­lich sei es, die Innenstädte und Wohnquartiere zu revitalisieren, den öffentlichen Raum wieder attraktiv zu machen und Antworten auf die ökologischen Fragen zu finden. Bürger, Wirtschaft, gesellschaftliche Gruppen müssten gemeinsam mit Verwaltung und Politik vorgehen, um die Veränderungsprozesse in den Städten behutsam zu begleiten.

Lienenkämper rief die Verantwortlichen auf allen Ebenen dazu auf, weiter engagiert daran mitzuarbeiten, für die Menschen in NRW Heimat zu schaffen. „Es ist dringend notwendig, alles dafür zu tun, unsere Ge­sellschaft zusammenzuhalten. Dazu kann die Stadtentwicklung wesent­liche Beiträge leisten.“

Der Minister setzte sich dafür ein, Lösungen für die energetische Sanie­rung des Bestandes voranzutreiben. „Wir müssen die privaten Eigentü­mer in der Verantwortung für ihren Wohnungsbestand belassen. Des­halb benötigen wir ein intelligentes System, wie sich die Investitionen in den Bestand ohne zusätzliche Subventionen motivieren lassen“, betonte Lienenkämper.

Eine neue Ära für die Bedeutung von Städten beobachtete der frühere Bundesbauminister Prof. Klaus Töpfer. Dabei unterschieden sich die Rahmenbedingungen in den stark wachsenden Regionen in Afrika und Südasien deutlich von denen in Europa und Nordamerika. Während die Städte im Süden angesichts des massiven Wachstum noch darum kämpfen müssten, ihre ökonomischen, sozialen und ökologischen Funktionen zu erfüllen, sehen sich die altindustriellen Regionen in Eu­ropa und Nordamerika der ganz umgekehrten Problematik des Schrumpfens gegenüber. „Von der Globalisierung getrieben, suchen die Menschen nach Möglichkeiten, sich zu verorten. Die Region, die eigene Stadt wird zur Heimat, mit der man sich identifizieren kann. Das funktio­niert umso besser, je mehr Vielfalt sie bietet. Deshalb brauchen wir starke Kommunen, die sich ihrer Potenziale und Besonderheiten be­wusst sind“, forderte Töpfer.

Der Kongress Stadt:Mensch:Heimat ist ein Programmpunkt der Lan­desinitiative StadtBauKultur, ausgerichtet im Auftrag des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843 1015.

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